Ausbildung: Kinderpfleger/in oder Sozialpädagogische/r Assistent/in
Aufgabe: Kinder fördern

-
PrivatDiplom-Sozialpädagoge Willi Seidl
Willi Seidl, Diplom-Sozialpädagoge, Ausbilder für Kinderpfleger/innen an der Justus-von-Liebig-Schule Aalen:
"Unsere Schüler/innen sollten gerne mit Kindern arbeiten und fähig sein, auf andere Menschen zuzugehen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Sie sollten belastbar sein, Verantwortung übernehmen und Konflikte friedlich lösen können.
Hauptschüler/innen mit einem Notendurchschnitt von mindestens 2,5 haben bei der Ausbildung als Kinderpfleger/in hervorragende Chancen. Sie sollten mindestens die Note 3 in Deutsch mitbringen, denn Sprachkenntnisse sind im Beruf wichtig.
Mit einem guten Ausbildungsabschluss können sie sich z.B. in den Berufen Erzieher/in oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in weiterbilden."
Wichtige Infos zum Beruf
Tätigkeit: Du unterstützt sozialpädagogische Fachkräfte oder Kinderkrankenpflegekräfte dabei, vor allem Kleinkinder und Säuglinge zu betreuen.
Arbeitsorte: Du arbeitest in Kindergärten, -krippen und -heimen. Kinderpfleger/innen werden auch in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, in Kinderkliniken oder bei ambulanten Diensten eingesetzt.
Art und Dauer der Ausbildung: Die schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs dauert 2 bis 3 Jahre.
Voraussetzung: Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss. Je nach Bundesland fordern Berufsfachschulen manchmal auch berufliche Vorkenntnisse.
Achtung: Die Ausbildung im Beruf Kinderpfleger/in / Sozialpädagogische/r Assistent/in wird nicht in jedem Bundesland angeboten. Je nach Bundesland und Bildungseinrichtung unterschieden sich auch die Zugangsvoraussetzungen.
Wenn du dich für diesen Beruf interessierst, dann vereinbare doch einen Termin bei deiner Berufsberatung. Die Berufsberater/innen geben dir Auskunft, wo du die Ausbildung machen kannst und welchen Schulabschluss oder welche anderen Zugangsvoraussetzungen du dafür mit bringen solltest.

- Praktisch lernen - Kinderpfleger/innen fördern das Können und Wissen der Kinder.

- Abwechslung ist immer geboten: Kinderpfleger/innen arbeiten drinnen und draußen.












