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Veröffentlicht am
27.01.2010
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Ausbildungsberuf: Umweltschutztechnische/r Assistent/in

Der Umwelt zuliebe

Auf einem Acker bei Zehdenick in Brandenburg heben Mario und seine Mitschüler/innen mit Spaten einen Schacht aus. Die Gruppe füllt Bodenproben in vorbereitete Gefäße. Der Ausflug ist Teil von Marios Ausbildung zum Umweltschutztechnischen Assistenten.

Porträt von Mario.
Privat
Mario macht eine Ausbildung als Umweltschutztechnischer Assistent.

Während der Ausbildung am Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum lernen Mario und seine Mitschüler/innen unter anderem, wie man Böden analysiert. "Auf dem Feld haben wir den Boden mit bloßem Auge und Tastsinn untersucht", erklärt Mario. Im Schullabor prüfen die Schüler/innen im ersten Ausbildungsjahr den Kalkgehalt der Bodenproben. "Wir beträufeln die Bodenproben mit Salzsäurelösung", sagt Mario. "Dabei bilden sich Bläschen. Je mehr von ihnen entstehen, desto kalkhaltiger ist der Boden."

Anhand der Ergebnisse lässt sich bestimmen, welche Pflanzen gut in der Erde wachsen.

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Boden, Wasser und Luft

Mario lernt während der zweijährigen Ausbildung auch, wie man Schadstoffe in der Luft und im Wasser misst oder Lärmschutzmessungen durchführt. "Dafür haben wir hauptsächlich naturwissenschaftliche Fächer", sagt er. Im Unterricht erfährt der Schüler z.B., wie ein Atom aufgebaut ist und wie chemische Elemente miteinander reagieren.

Auf einem Acker heben Mario und seine Mitschüler mit Spaten einen Schacht aus.
Privat
Mario und seine Mitschüler heben mit Spaten einen Schacht aus.
Mario hebt einen Schacht aus.
Privat
In der Tiefe kann man anhand der Wurzelanteile und der Färbung einzelne Bodenschichten ausmachen.

Vom Klassenzimmer ins Labor

Zwei Mal in der Woche steht Laborarbeit auf dem Stundenplan. "Gerade züchten wir Keime in einem Brutschrank und untersuchen sie unter dem Mikroskop", erzählt Mario. Zu den umwelttechnischen Fächern kommen Technisches Englisch, Politik, Deutsch und Sport hinzu. Der ehemalige Realschüler ist froh über seinen Mittleren Bildungsabschluss. Ohne diesen wäre er für die Ausbildung nicht zugelassen worden.

In einigen Monaten wird Mario ein sechswöchiges Praktikum antreten. Das ist Teil der Ausbildung. "Ich würde das Praktikum am liebsten beim Naturschutzbund oder bei einem Betrieb machen, der im Umweltschutz tätig ist", wünscht er sich.

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