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Veröffentlicht am
01.08.2008
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Ausbildungswege

Welche Ausbildungen gibt es?

Einen Berufsabschluss kannst du auf unterschiedlichen Wegen erwerben.

Duale oder betriebliche Ausbildung: Von Änderungsschneider/in bis Zweiradmechaniker/in

Das Bild zeigt einen jungen Mann, der ein hellblaues Oberteil trägt und kurze hellbraune Haare hat. Er betrachtet ein Werkstück, das in einer Maschine eingespannt ist.
Um zum Beispiel Werkstoffprüfer zu werden, musst du eine duale Ausbildung machen.

Die meisten Ausbildungsberufe lernt man in der so genannten dualen oder betrieblichen Ausbildung. Das heißt, alles Praktische wird dir im Betrieb beigebracht und die Theorie in der Berufsschule.

Eine duale Ausbildung kannst du in diesen Bereichen machen:

  • Industrie und Handel
  • Handwerk
  • Landwirtschaft
  • im öffentlichen Dienst
  • bei Ärzten, Apothekern
  • Rechtsanwälten oder Steuerberatern

Die Spanne ist weit und die Anzahl der anerkannten Ausbildungsberufe mit rund 350 hoch!
Du erhältst hier monatlich eine "Ausbildungsvergütung".
Diese Ausbildungen dauern meist zwischen 2 und 3,5 Jahren.

Was bedeutet "anerkannter Ausbildungsberuf"?

Staatlich anerkannt ist ein Ausbildungsberuf dann, wenn es für ihn eine "Ausbildungsverordnung" gibt, die eine geordnete und einheitliche duale Berufsausbildung im ganzen Bundesgebiet sicherstellt.

Hier gibt’s alle staatlich anerkannten Ausbildungsberufe auf einen Blick.

Beamte und Beamtinnen im öffentlichen Dienst

Um Beamter oder Beamtin bei einer Behörde zu werden, durchläuft man den so genannten "Vorbereitungsdienst". Der bereitet einen auf Tätigkeiten in Laufbahnen des einfachen, mittleren, gehobenen oder höheren Dienstes* vor. An den Verwaltungsschulen wird der theoretische Unterricht erteilt. In den jeweiligen Dienststellen der Ausbildungsbehörden findet die praktische Ausbildung statt.
Je nach Bundesland, Laufbahn und Fachrichtung dauert der "Vorbereitungsdienst" 1 bis 3 Jahre.

*Das Dienstrecht in den Beamtenberufen wurde reformiert. Die Bezeichnung der Laufbahngruppen ist daher nicht mehr in allen Bundesländern einheitlich. Statt einfachem, mittlerem, gehobenem und höherem Dienst können auch andere Bezeichnungen verwendet werden.

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Schulische Berufsausbildung: Von Altenpfleger/in bis Video-Journalist/in

Zwei Männer und eine Frau blicken gemeinsam auf einen Monitor. Ein Mann zeigt auf den Monitor, im Hintergund sind Büroräume zu erkennen.
Um Assistent/in für Medieninformatik zu werden, kannst du dich an einer Berufsfachschule ausbilden lassen.

Einige Berufe erlernt man in einer schulischen Ausbildung. Dazu besucht man eine Berufsfachschule.
Ergänzend zum Unterricht stehen dann noch mehrwöchige Praktika auf dem Stundenplan. Für eine schulische Ausbildung wird in der Regel keine Ausbildungsvergütung gezahlt. Ausnahme sind die Berufe mit einem hohen Praktikumsanteil, z.B. in der Krankenpflege. Wer eine private Berufsfachschule besucht, muss für diese Ausbildung Schulgeld zahlen. Es ist aber möglich, dafür eine finanzielle Förderung zu bekommen - das so genannte "Schüler-BAföG". Schulische Ausbildungen sind meistens zwischen 1 und 3 Jahren lang.

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planet-beruf.de >> Stand: 01.08.2008
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