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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Berufe im Hoch- und Tiefbau

Bauen unter und über der Erde

Bis aus einem Bauplan ein Wohnhaus, eine Brücke oder ein Kanalschacht wird, sind viele Arbeitsschritte nötig. Der Untergrund wird vorbereitet, Mauern errichtet - die Aufgaben sind vielseitig. planet-beruf.de stellt dir einige Bauberufe vor.

Rohr frei!

Ein Rohrleitungsbauer schließt auf einer Baustelle Rohre zusammen.
Damit die Leitungen funktionieren, muss man als Rohrleitungsbauer/in exakt arbeiten.

In der dreijährigen Ausbildung zum/zur Rohrleitungsbauer/in lernst du, wie man Druckleitungen verlegt, montiert und instand hält. Das sind z.B. Leitungssysteme für Wasser, Öl oder Gas.

Wenn Rohrleitungen verlegt werden, ist es wichtig, exakt zu arbeiten. Sonst funktionieren die Leitungen später nicht richtig. Gute Mathekenntnisse sind hilfreich, wenn du eine Ausbildung zum/zur Rohrleitungsbauer/in machen möchtest. Du brauchst sie z.B. dann, wenn du beim Verlegen der Rohre den Neigungswinkel berechnest.

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Porträt von David
Privat
David macht eine Ausbildung als Straßenbauer.

Der Weg ist das Ziel

Als Straßenbauer/in bist du für die Verkehrswege zuständig: Du stellst den Unterbau für Straßen, Wege oder Parkplätze her und verlegst den Belag, z.B. ein Pflaster. In den drei Jahren deiner Ausbildung lernst du außerdem, wie Verkehrswege ausgebessert und instand gehalten werden. "Es ist wichtig, sorgfältig und verantwortungsbewusst zu arbeiten", sagt der 23-jährige David, Auszubildender im ersten Jahr. "Wenn man einen Schacht ausbaggert und dabei ein Stromkabel beschädigt, kann es passieren, dass plötzlich ein ganzer Wohnblock keinen Strom hat."

Die meiste Zeit verbringst du auf der Baustelle. "Wenn man gerne draußen arbeitet, ist Straßenbauer/in der richtige Beruf", rät David.

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Porträt von Yannik
Privat
Yannik gefällt die Vielseitigkeit bei seiner Arbeit als Maurer.

Stein für Stein

Wenn du dich für die dreijährige Ausbildung zum/zur Maurer/in entscheidest, errichtest du Mauerwerke aus Steinen oder Fertigteilen oder führst Betonarbeiten aus.

Der 19-jährige Yannik ist im dritten Ausbildungsjahr und findet seinen Beruf abwechslungsreich: "Es ist sehr vielseitig, auf dem Bau zu arbeiten. Wir errichten nicht nur Neubauten, sondern führen auch Sanierungsarbeiten aus. Da gibt es jeden Tag etwas anderes zu tun."

In diesem Beruf solltest du fit sein: "Die Arbeit ist körperlich anspruchsvoll", erzählt Yannik.

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Bauarbeit ist Saisonarbeit

Wegen der Witterung wird im Winter wenig gebaut. Deshalb kann es sein, dass das Unternehmen, für das du nach deiner Ausbildung arbeitest, in der kalten Jahreszeit keine Arbeit hat und du im Winter unbeschäftigt bist.

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Stand: 28.07.2010
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