Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme
Der besondere Einstieg
Du brauchst mehr Förderung, anders als deine Mitschüler/innen? Dann brauchst du einen anderen Berufseinstieg als sie. Hier ein ganz spezieller Tipp.
Wie wäre es mit einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB)? Das Wort wirst du noch nicht allzu oft gehört haben. Es ist, kurz gesagt, ein Kurs, der dich auf deine berufliche Zukunft vorbereitet. Und zwar maßgeschneidert!
Vorteile für Dich
Für dich könnte eine BvB in Betracht kommen, wenn du keinen Ausbildungsplatz gefunden hast. Dein Berater oder deine Beraterin der Agentur für Arbeit entscheidet darüber, ob du an der Maßnahme teilnehmen kannst. Das hängt davon ab, wie förderfähig du bist. Eine besondere Förderbedürftigkeit liegt zum Beispiel vor, wenn du

- Mit einer Behinderung eine Ausbildung zu finden, ist schwer. Eine BvB kann den Einstieg erleichtern.
- eine Behinderung hast
- nicht in Deutschland geboren bist
- schon ein Kind hast
- eine Lernbeeinträchtigung hast
Dann bringt die BvB auch die meisten Vorteile:
Bei einer Behinderung bietet dir die BvB medizinische und therapeutische Betreuung an. Das BvB-Team hilft dir, Ausbildungsbetriebe zu finden, die wissen, wie sie mit deiner Behinderung umgehen müssen.
Wenn Deutsch noch ein Problem für dich ist, bekommst du in der BvB Extra-Unterricht. Und das BvB-Team sucht verständnisvolle Arbeitgeber, die damit umgehen können, dass du dich in Deutschland erstmal einleben musst.
Wenn du ein kleines Kind hast, ist die BvB gut, weil der Unterricht an dein Leben angepasst wird. Du hast genug Zeit zum Lernen und für das Baby. Das Team hilft dir auch, einen Ausbildungsplatz und einen Ort zur Kinderbetreuung zu finden.
So wird maßgefertigt
Bei einer BvB wird am Anfang nachgeschaut, was du kannst und wo du noch etwas lernen musst. Aus den Ergebnissen wird ein Unterrichtsplan zusammen gestellt, der genau zu dir passt. Nach diesem Plan wird gearbeitet. Von Anfang bis Ende.
Zusammen mit einem Helfer oder mit einer Helferin, die dich beim Lernen begleiten und unterstützen. So findest du sicher die Richtung, in die du beruflich gehen willst. So lernst du Tätigkeiten und Wissen, die du für den Beruf brauchst, am besten.
Und so wirst du auch fit in „Fächern“, die du immer brauchen kannst: z.B. Umgang mit Geld, gutes Auftreten, Planen von Arbeiten, Computer bedienen usw.














