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Veröffentlicht am
26.08.2009
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Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

Hilfe für den Start ins Berufsleben

Mit einem Ausbildungsplatz hat es für Marcel nach Schulende nicht gleich geklappt. Deshalb hat er eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) besucht. Dort traf er seine Berufswahl, arbeitete an seinen Schwächen und fand in eine Ausbildung.

Porträt von Marcel.
RAG Bildung GmbH
Marcel hat eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme besucht.

Vor einem Jahr sah Marcels Welt noch düster aus. Die Schule war aus, aber kein Ausbildungsplatz in Sicht. Von der Agentur für Arbeit kam deshalb der Vorschlag, eine BvB zu machen. Deren Ziel ist es, Jugendlichen, die Startschwierigkeiten haben, ins Berufsleben zu helfen. Marcel sagte sofort zu.

Berufsfeld wählen

Am Anfang durchlief er dann erst einmal die Eignungsanalyse. "Sie besteht aus schriftlichen Tests und der Wahl eines Berufsbereichs. In dem erhält man dann das ganze BvB-Jahr über berufliche Grundbildung", erklärt Brigitte Sobotta, Bildungsbegleiterin im BvB bei der RAG BILDUNG GmbH.

Normalerweise dürfen die Jugendlichen drei Werkstätten testen. Marcel hat sich gleich bei der ersten Werkstatt entschieden. Er wusste sofort: Garten- und Landschaftsbau ist sein Gebiet. Sein Ausbilder sah das genauso.

Porträt von Frau Sobotta.
RAG Bildung GmbH
Brigitte Sobotta, Bildungsbegleiterin im BvB, findet Praktika besonders wichtig.

Lernen in Unterricht und Praxis

Neben der praktischen Tätigkeit in der Werkstatt erhielt Marcel wie alle anderen Teilnehmer/innen Berufsschulunterricht. Im Förderunterricht arbeitete er zusätzlich an seinen Schwächen. Außerdem hatte Marcel Bewerbungstraining.

Das Wissen daraus konnte er gleich praktisch umsetzen. Denn zur BvB gehört auch ein Praktikum, für das sich die Teilnehmer/innen selbstständig bewerben müssen. "Das Praktikum ist ein ganz wichtiger Baustein", sagt Brigitte Sobotta. "Hier können Jugendliche unabhängig von Zeugnisnoten zeigen, was sie können. So kamen schon viele an eine Ausbildungsstelle."

Ausbildung gefunden

Marcel hat es auch in eine Ausbildung geschafft. Aber nicht bei seinem Praktikumsbetrieb. Der 18-Jährige fängt eine außerbetriebliche Ausbildung in kooperativer Form an.

Das heißt, die Ausbildung findet auch bei der RAG BILDUNG GmbH statt und Marcel erlernt die praktischen Anteile in einem Betrieb. "Ich hoffe, dass mich dieser Betrieb in einem Jahr in eine 'richtige' Ausbildung übernimmt", sagt Marcel. Dann wäre er am Ziel seiner Wünsche.

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planet-beruf.de >> Stand: 26.08.2009
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