Damit unsere Töchter und Söhne in Zukunft ein glückliches und erfolgreiches Berufsleben führen können, müssen sie zunächst die nötigen Grundlagen erwerben.
Wer sich rechtzeitig mit der Berufswahl befasst, hat am Ende die Nase vorn. Rechtzeitig heißt, am besten schon zwei Jahre vor dem Schulabschluss. Der Berufswahlfahrplan hilft Ihnen, den Überblick über alle notwendigen Schritte zu behalten.
Aus mehr als 350 Ausbildungsberufen den richtigen auszuwählen, ist für Ihr Kind nicht einfach. Überlegen Sie gemeinsam, welche persönlichen Stärken und beruflichen Interessen es hat.
An der ersten Station beschäftigt sich Ihr Kind mit seinen beruflichen Interessen. Dafür stehen ihm 18 Interessenfelder zur Auswahl. An der zweiten Station setzt sich Ihr Kind mit seinen persönlichen Stärken auseinander.
Am Ende der Reise durchs BERUFE-Universum kreisen nur noch wenige Planeten um das Raumschiff Ihres Kindes. Das sind die Berufe, die seinen Stärken am meisten entsprechen.
Im Berufs-Informations-Zentrum (BiZ) können Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind über Berufe und Ausbildungswege informieren - ohne Anmeldung und kostenlos! Ein BiZ gibt es in jeder Agentur für Arbeit.
Die Berufsberaterinnen und -berater der Agentur für Arbeit betreuen Ihr Kind auf dem Weg in die Ausbildung. Welche Unterstützungsangebote Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn offenstehen, erklärt Berufsberater Jörg Hemeyer.
Betriebspraktika bieten Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungsberufe kennenzulernen und Berufserfahrung zu sammeln. Zugleich kann Ihr Kind seine beruflichen Interessen und persönlichen Stärken überprüfen.
Die duale Ausbildung findet an zwei Orten statt - im Ausbildungsbetrieb und an der Berufsschule. Im Betrieb übt Ihr Kind vor allem praktische Fertigkeiten, in der Berufsschule eignet es sich fachtheoretisches und allgemeinbildendes Wissen an.
An Berufsfachschulen und Berufskollegs kann Ihr Kind pflegerische und soziale Berufe erlernen. Es werden aber auch Ausbildungen in den Bereichen Wirtschaft, Fremdsprachen, Technik, Gestaltung und Musik angeboten.
Ein guter Schulabschluss, Praxiserfahrung und soziale Kompetenzen - das zählt beim Start in die Ausbildung. Was Betriebe von Ihrem Kind im Einzelnen erwarten,
erklärt Uwe Dannheim, Ausbildungsleiter bei dem Logistikunternehmen BLG LOGISTICSGROUP AG & Co. KG.
Experten aus Wirtschaft, Politik und Bildung - der sogenannte "Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs" - haben Merkmale für die Ausbildungsreife festgelegt.
Ausbildungsbetrieben sind nicht nur gute Schulnoten wichtig. Auch auf die sozialen Kompetenzen, die sogenannten "Soft Skills", kommt es an. Diese kann Ihr Kind trainieren - am besten mit Ihrer Unterstützung.
Hat Ihr Kind einen Beruf in die engere Auswahl genommen, dann beginnt die Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei und zeigen Sie ihm, wo es Stellenangebote findet.
Ihr Kind erhält eine Einladung zum Vorstellungsgespräch? Dann dürfen Sie sich gemeinsam freuen. Helfen Sie Ihrem Kind dabei, sich gut auf den Termin im Betrieb vorzubereiten.
Hat Ihr Kind im zweiten Halbjahr der letzten Schulklasse noch keinen Ausbildungsplatz gefunden, sollte es dringend einen Termin mit der Berufsberatung vereinbaren.
.
Die Medienkombination planet-beruf.de auf einen Blick
Sie möchten andere Eltern über die Berufswahl oder die Angebote von planet-beruf.de informieren? Dann nutzen Sie die kostenlosen Präsentationen, Infoblätter und Checklisten von planet-beruf.de.