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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Berufswege

Änderungen gehören dazu

Der Berufsweg verläuft nicht immer geradlinig. Selbst bei so berühmten Menschen wie Albert Einstein nicht. Seine Bewerbung als Assistent an der Universität wurde zunächst abgelehnt. Er arbeitete daraufhin im Patentamt, wurde aber später doch noch Professor.

Alles ändert sich

Ein junger Mann repariert ein Auto in einer Werkstatt.
Auch Berufe können sich im Laufe der Zeit ändern.

Dass es im Berufsleben manchmal anders kommt, als man plant, ist normal. Zeiten ändern sich, Unternehmen ändern sich und auch Berufe ändern sich. Aus dem Beruf Kfz-Mechaniker/in ist z.B. vor einiger Zeit Kfz-Mechatroniker/in geworden. Wer noch den alten Beruf gelernt hat, hat seither einige Dinge gelernt, die im damaligen Lehrplan noch nicht enthalten waren.

Auch Mütter, die wegen ihrer Kinder aus dem Berufsleben ausgestiegen sind, kehren oft nicht in ihren Ausbildungsberuf zurück.

Alles lässt sich umkrempeln

Nicht immer muss die Änderung von außen kommen. Auch du selbst kannst dich beruflich verändern. Du kannst z.B. während der Ausbildung und danach Weiterbildungen besuchen, um neue Aufgaben übernehmen zu können oder beruflich weiterzukommen. 

Es gibt auch Jugendliche, die ihren Wunschberuf lernen - aber der Geschäftsbereich des Betriebes liegt ihnen nicht. Wer in dieser Situation ist, wird wohl nach der Ausbildung die Firma wechseln. Als Kaufmann/-frau im Einzelhandel könnte er/sie z.B. von einem Mode- zu einem Elektronikgeschäft wechseln.   

Eine Frau sitzt in einer Bibliothek und lernt.
Um beruflich weiterzukommen, kannst du dich auch selbst weiterbilden.

Nicht trauern, sondern powern

Albert Einstein hat es doch noch an die Universität geschafft, weil er richtig gehandelt hat: Er suchte sich eine andere Arbeit und beschäftigte sich nebenbei weiterhin mit den Naturwissenschaften. So entwickelte er die Relativitätstheorie.

Davon kannst du lernen: Behalte wie Einstein deine Ziele im Auge, aber zeige Flexibilität! Es nützt nichts, wenn du unbedingt einen Beruf erlernen möchtest, für den du keine Ausbildungsstelle bekommst. Suche dir als Alternative einen verwandten Beruf. Hast du einen Ausbildungsplatz, lerne dort, was du kannst. So kannst du dich vielleicht für deinen ursprünglichen Wunschberuf bewerben, wenn du das nach Abschluss deiner Ausbildung noch möchtest. Oder du machst später eine Weiterbildung, die deinem Wunschberuf nahe liegt.  

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Stand: 03.08.2011
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