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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Bildungspaten und Bewerbung

Bewerben mit der Bildungspatin

Alexander ist 16 Jahre alt, geht auf die Hauptschule und möchte Koch werden. Seit Kurzem hat er eine Bildungspatin an seiner Seite: Maria Hupp. Beide erzählen dir, wie sie beim Bewerbung schreiben vorgehen und was man beachten sollte…

Porträt von Frau Hupp.
Privat
Frau Hupp unterstützt Alexander als Bildungspatin.

planet-beruf.de: Wie war das erste Treffen?

Alexander: Dafür haben Frau Hupp und ich einen Termin bei ihr zu Hause ausgemacht. Sie fragte mich, was ich werden will. Ich habe ihr erklärt, warum Koch mein Berufswunsch ist. Dann haben wir über meine Interessen und Stärken gesprochen.

Maria Hupp: Zuerst schau ich immer, ob die Chemie stimmt und man zusammen arbeiten kann. Das merkt man ziemlich schnell. Aber ich hatte bis jetzt immer Glück und es hat super funktioniert.

planet-beruf.de: Wann habt ihr dann mit der Bewerbung losgelegt?

Alexander: Nach dem Gespräch haben wir uns gleich gemeinsam an den Computer gesetzt und zusammen im Internet nach Ausbildungsstellen recherchiert. Ganz wichtig dabei ist, dass man sich über den Betrieb gut informiert. Beim Anschreiben saß Frau Hupp erst einmal nur daneben und hat mich machen lassen. Wenn ich Hilfe bei einer Formulierung gebraucht habe, hat sie mir geholfen.

Maria Hupp: Außerdem habe ich als Unternehmerin viele Kontakte. Diese telefoniere ich dann alle durch. Wenn wir einen Ausbildungsbetrieb gefunden haben, erkläre ich meinem Patenkind, wie ein Bewerbungsschreiben auszusehen hat. Als nächstes soll der Jugendliche sich Gedanken machen, warum er sich gerade dort bewerben will und was er für Fähigkeiten für die Ausbildungsstelle mitbringt.

Eine Frau hilft einer Jugendlichen beim Bewerbung schreiben am Computer.
Vier Augen sehen mehr: Beim Bewerben muss man auf Vieles achten.

planet-beruf.de: Habt ihr Bewerbungstipps?

Alexander: Wichtig ist am Anfang, dass man die richtigen Seitenränder und Abstände einhält. Im Anschreiben sollte man auf jeden Fall schreiben, welche Stärken man hat und wie diese zum Beruf passen.
Das Foto sollte oben aufliegen, so dass die Chefs es gleich sehen, wenn sie die Mappe aufmachen. Im Lebenslauf müssen unbedingt die Praktika oder andere praktische Erfahrungen erwähnt werden.

Maria Hupp: Die Mappe muss einfach auffallen. Ich sehe sie als eine Art Eintrittskarte in den Betrieb. Alle Unterlagen sollten absolut ordentlich aussehen, mit Deckblatt, Zeugnissen und allem drum und dran.

planet-beruf.de: Wie oft trefft ihr euch?

Alexander: So ungefähr ein- bis zweimal die Woche. Wir üben auch noch Vorstellungsgespräche.

Maria Hupp: Das kommt immer darauf an, was ansteht. Wenn es notwendig ist, dann auch öfter in der Woche. Ich nehme immer nur einen Schützling und will dann rundum für dieses Patenkind da sein.

Vielen Dank für das Interview!

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Stand: 29.07.2009
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Weitere Infos im Netz

Mehr Infos zum Patenprojekt, an dem Alexander und Maria Hupp teilnehmen findest du hier:
  patenprojekt-bayern.de

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