Branchenreport: Metallberufe
Von Schrauben und Schiffen
Das Leben, wie wir es heute kennen, wäre ohne Metall und Stahl gar nicht möglich. Von kleinen Schrauben bis hin zum riesigen Ozeandampfer, für alles wird der Werkstoff gebraucht. Wer sorgt eigentlich dafür, dass aus Metall später z.B. ein Treppengeländer wird?

- In Metallberufen werden die Rohstoffe entweder direkt oder mithilfe von Maschinen be- und weiterverarbeitet.
Während die einen das Metall direkt bearbeiten und Schrauben, Scheren oder Pinzetten herstellen, benutzen andere große Maschinen zur Metallbearbeitung und produzieren so Gerüste oder auch ein ganzes Schiff.
planet-beruf.de stellt die beliebtesten industriellen Metallerberufe kurz vor.
Ozeandampfer
Konstruktionsmechaniker/innen fertigen und montieren Schiffe, Flugzeuge oder einfache Blechkonstruktionen. Ihre Arbeit verrichten sie zum Teil mithilfe von Maschinen.
2009 starteten 3.183 Auszubildende in diesem Beruf und arbeiten vorwiegend im Metallbau, dem Maschinen- und Fahrzeugbau sowie im Baugewerbe. Sie sind meist auf Baustellen oder in Werkhallen tätig.
Messer, Schere, Gabel, Licht …

- Metall für den alltäglichen Bedarf.
Für Druck-, Stanz- und Umformwerkzeuge sowie Press- und Prägeformen sind Werkzeugmechaniker/innen zuständig. Ohne sie hätten wir keine Werkzeuge für unseren Alltag, wie z.B. Scheren, Messer, oder Prothesen für den medizinischen Gebrauch.
Hauptsächlich stellen sie Vorrichtungen, Messmittel oder Spezialwerkzeuge für die Ausstattung von Produktionsanlagen in der industriellen Serienfertigung her. Meist sind sie in Fertigungshallen und Werkstätten tätig. 3.264 Auszubildende gingen 2009 an den Start.
Die Alleskönner
Metallbauer/innen fertigen Lkws und Stahl- und Metallkonstruktionen wie etwa eine Brücke oder eine Treppe. Im handwerklichen Stahl- und Leichtmetallbau montieren und reparieren sie z.B. Tore, Fenster und Geländer. Sie sind ebenso in der Autoherstellung oder in Reparaturwerkstätten zu finden.
Fast alle 7.332 Metallbauer/innen, die 2009 als Auszubildende anfingen, hatten die Haupt- oder Realschule abgeschlossen.
Am laufenden Band …
Industriemechaniker/innen bauen Produktionsanlagen z.B. für die Auto- oder Maschinenfertigung. Damit alles fehlerfrei läuft, richten und warten sie die Anlagen. Weil Maschinen zur Produktion fast überall gebraucht werden, sind Industriemechaniker/innen nicht nur im Maschinen- und Fahrzeugbau, sondern auch in der Elektro- oder Textilindustrie zu finden.
2009 begannen 13.812 Industriemechaniker/innen mit ihrer Ausbildung. Die Mehrzahl davon hatte entweder den Hauptschulabschluss oder den mittleren Bildungsabschluss.












