Ein Ökohaus wird gebaut
Beim Wohnen Energie sparen
Gerade im Zusammenhang mit Klimaschutz und dem sparsamen Umgang mit Energie wird ökologisches Bauen immer wichtiger. Ein Ökohaus schont die Umwelt und den Geldbeutel. planet-beruf.de hat vier Azubis der SchwörerHaus KG in Hohenstein dazu befragt.

- Ökohäuser schonen die Umwelt und den Geldbeutel.
Ökohaus = Energiesparhaus

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SchwörerHaus KGKathrin macht eine Ausbildung als Bauzeichnerin.
Ein Ökohaus, das klingt gut. Aber was versteht man eigentlich darunter? Wer an baubiologische Materialien wie Holz oder Lehm oder an Gebäude mit besonders geringem Energieverbrauch denkt, liegt gar nicht so falsch. Es gibt inzwischen Niedrigenergie-, Passiv-, Nullenergie- oder Effizienzhäuser. Gemeinsam haben sie alle eines: Hier wird Energie gespart.
Dicke Wände und viel Licht
Bei der SchwörerHaus KG macht die 17-jährige Kathrin ihre Ausbildung zur Bauzeichnerin. An Niedrigenergiehäusern hat sie schon öfter mitgearbeitet. "Sie haben dickere Wände und Fenster, die meist auf der Südseite liegen, damit mehr Licht und damit auch Wärme ins Haus gelangt", erläutert sie. "Wenn ich als Bauzeichnerin die Grundrisse eines solchen Hauses plane, muss ich das berücksichtigen."

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SchwörerHaus KGAls Zimmerer arbeitet Daniel v.a. mit dem ökologischen Rohstoff Holz.
Gut gedämmte Wände aus Holz
"Die Wände sind der wesentliche Punkt beim Niedrigenergiehaus", meint Zimmerer Daniel. Der 19-Jährige hat seine Ausbildung gerade beendet. "Ich baue die Holzrahmen für die Wände zusammen und lege anschließend die Dämmung in die Zwischenräume", erklärt er. "Unsere Wände werden mit einer mineralischen Vollwärmedämmung gedämmt." Ökologisch ist auch der Rohstoff, mit dem es Daniel hauptsächlich zu tun hat: "Unsere Häuser bestehen zum größten Teil aus Holz."

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SchwörerHaus KGAls nachwachsender Rohstoff ist Holz ein guter Ökobaustoff.
Holz - der Ökobaustoff
"Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und gut recyclebar", ergänzt Michael, im zweiten Ausbildungsjahr zum Industriekaufmann. Der 19-Jährige erklärt: "Unser Holz hat die PEFC-Zertifizierung, d.h. es stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft aus der Region.
Für jeden Baum, der gefällt wird, wird ein neuer gepflanzt. Außerdem entzieht Holz der Atmosphäre CO2. Neben dem angenehmen Wohnklima ist das ein weiterer positiver Nebeneffekt des Baustoffs Holz."

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SchwörerHaus KGAuch die Energie, die ein Fitnessgerät erzeugt, kann im Haus genutzt werden.
Beim Trainieren Wasser erwärmen
Wie man auf besonders originelle Weise Energie nutzen kann, beweist Martin. Der Mechatroniker-Azubi hat an einer besonderen Anlage mitgetüftelt: "Wir sind auf die Idee gekommen, die Energie, die ein Fitnessgerät erzeugt, effektiv im Haus zu nutzen", erklärt er.
Der Hometrainer ist durch ein Kabel mit dem Pufferspeicher, in dem das Brauchwasser, beispielsweise zum Duschen, erwärmt wird, verbunden. Beim Trainieren erwärmt man so das Brauchwasser des Hauses. "Viele unserer Kunden interessieren sich für unseren Hometrainer und planen die dafür benötigten Anschlüsse von Anfang an mit ein."














