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Veröffentlicht am
28.09.2011
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FSJ in der Tagesförderstätte

"Mein FSJ ist eine Bereicherung für mich"

Mit Menschen arbeiten - für Benet genau das Richtige. Um einen Einblick in die Arbeit mit Menschen mit Behinderung zu bekommen, macht der 19-Jährige ein Freiwilliges Soziales Jahr, kurz FSJ, in einer Tagesförderstätte.

Ein junger Mann zusammen mit einer Rollstuhlfahrerin
Ein FSJ kann in vielen sozialen Bereichen, z.B. in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, ausgeübt werden.

Nach seinem mittleren Bildungsabschluss entschied sich Benet für ein FSJ in einer Tagesförderstätte der Diakonie Hamburg. Sein Ziel: sich beruflich im sozialen Bereich orientieren. In der Tagesförderstätte kümmert sich Benet um Menschen, die eine zu starke Behinderung haben, um in einer Werkstatt für behinderte Menschen zu arbeiten.

Hilfe ohne große Worte

Die meisten Menschen, die Benet betreut, können kaum sprechen. "Es war anfangs sehr ungewöhnlich, mit jemandem zu reden, der nicht antwortet und nicht zeigt, dass er einen verstanden hat", erinnert sich Benet. Er fügt hinzu: "Inzwischen ist das für mich völlig normal. Mit Zeichensprache kriege ich schon viel hin. Das ist echt toll."

Jeden Tag macht Benet mit seinen Schützlingen etwas anderes: Er kocht oder singt, spielt Fußball oder macht Entspannungsübungen mit ihnen.

Glücksmomente und viel Verantwortung

Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung war für Benet eine ganz neue Erfahrung. Aber er hat Spaß daran: "Wenn sich einer der Menschen hier riesig freut, weil er mich wieder im Memory besiegt hat, dann sind das Momente, die mich sehr glücklich machen." Mit den Kollegen versteht sich Benet sehr gut. Er ist Teil eines größeren Teams, in welchem unter anderem Heilerziehungspfleger und -pflegerinnen sowie Sozialpädagogen und -pädagoginnen tätig sind. "Ich darf hier viel Verantwortung übernehmen. Das ist äußerst lehrreich."

Zwei Jugendliche spielen Fußball.
Egal ob kochen, singen oder Fußball spielen - im FSJ betreut Benet seine Schützlinge vielseitig.
Zwei Personen spielen ein Brettspiel.
Gemeinsam spielen macht allen Spaß - Benet genauso wie den Menschen mit Behinderung.

Das FSJ hat ihn überzeugt, einen sozialen Beruf zu ergreifen: "In einem zweiwöchigen Praktikum hätte ich niemals alle Höhen und Tiefen dieses Berufs kennengelernt", glaubt er. Für ihn ist schon nach der Hälfte seines FSJ klar: "Ich möchte eine Ausbildung im sozialen Bereich beginnen."

Freiwillig engagieren

Was ein Freiwilliges Soziales Jahr ist und wie du daran teilnehmen kannst, erfährst du in der Rubrik Einsatz lohnt sich und auf www.pro-fsj.de.

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Stand: 16.02.2011
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"Mein FSJ ist eine Bereicherung für mich"

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