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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Freiwillige Soziale Jahre

Das "Plus" im Lebenslauf

Findet Ihr Kind keinen Ausbildungsplatz oder braucht es noch Zeit zur beruflichen Orientierung? Dann bietet sich das Freiwillige Soziale Jahr als Überbrückungs- und Orientierungsmöglichkeit an.

Ein Jugendlicher trainiert in einer Turnhalle mit einigen Kindern.
Ein FSJ kann in vielen Bereichen, z.B. im Sport, ausgeübt werden.

Wenn es mit dem Ausbildungsplatz nicht geklappt hat, ist das Freiwillige Soziale Jahr eine gute Möglichkeit, eine Wartezeit sinnvoll zu überbrücken. Zudem können die Jugendlichen ihre Stärken und Interessen herausfinden, denn die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

"Ob sozial, kulturell, ökologisch oder sportlich - der Freiwilligendienst ist immer ein Plus im Lebenslauf", so Claudia Beck, Mitarbeiterin des Internationalen Bundes in Tübingen.

Vielfältiger Einsatz

Ist man zwischen 16 und 27 Jahren alt, steht dem Freiwilligen Sozialen Jahr nichts entgegen: Es kann in vielfältigen gemeinnützigen Bereichen wie in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, in Alten- und Pflegeheimen, in Ambulanten Diensten, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, in Krankenhäusern und Fachkliniken, in Krankentransport- und Rettungsdiensten geleistet werden. Aber auch im Sport, in kulturellen Einrichtungen sowie in der Verwaltung oder in ökologischen Einsatzbereichen kann es ausgeübt werden.

"Am besten wenden sich Interessierte an einen der Träger. Bundesweit sind diese auf der Internetseite www.bmfsfj.de aufgeführt", informiert Claudia Beck.

Porträt von Claudia Beck.
Privat
Claudia Beck, Mitarbeiterin des Internationalen Bundes in Tübingen, weist darauf hin, dass durch ein freiwilliges Jahr Wartezeiten sinnvoll überbrückt werden können.

Arbeitsalltag kennen lernen

In der Regel beginnt ein FSJ im September und dauert 12 Monate. Die Mindestdauer beträgt 6 Monate, die Höchstdauer 18 Monate. Begleitend zum praktischen Einsatz finden 25 Bildungstage statt. "Hier werden Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag ausgetauscht und reflektiert. Ebenso werden praxisbezogene, sozial- und gesellschaftspolitische Themen vermittelt", berichtet die Mitarbeiterin des Internationalen Bundes. Pädagogische Fachkräfte des FSJ-Trägers bieten während des FSJ Beratung, Unterstützung und Begleitung an.

Chancen verbessern

"Die Jugendlichen sollten motiviert sein und Interesse an neuen Erfahrungen haben", so die Aussage von Claudia Beck. Sie weist darauf hin, dass das Freiwillige Soziale Jahr häufig bei Ausbildungen bzw. Studiengängen in sozialen Berufsfeldern als Praktikum anerkannt wird und sich somit die Aufnahmechancen verbessern. "Denn das freiwillige Jahr ermöglicht vor allem einen guten und realistischen Einblick in ein Berufsfeld."

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Stand: 02.06.2010
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