Interview: Nadine Vasta
"Ich lasse mich nicht von meinem Weg abbringen"
Montags und freitags ist Vasta-Zeit auf VIVA. Dann moderiert Nadine Vasta ihre eigene Musiksendung. Wenn sie nicht auf dem Bildschirm zu sehen ist, schreibt die 26-Jährige ihren Weblog vasta.tv, den viele regelmäßig lesen. Diese Karriere war nur mit Durchhaltevermögen möglich.

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Christian SpreitzIhr Durchhaltevermögen ist ein Grund für ihren Erfolg. Von Niederlagen ließ sich die Moderatorin nicht kleinkriegen.
planet-beruf.de: Nadine, Musik spielt in deinem Beruf eine große Rolle. Wie hast du dein Interesse daran entdeckt?
Nadine Vasta: Das kam durch Zufall. Als ich ungefähr 12 Jahre alt war, hat mein Vater eine Ausrüstung für ein Tonstudio gekauft. Ich habe mich damit beim Singen aufgenommen. Weil mir das Musikmachen so gut gefallen hat, habe ich zusätzlich Klavier- und Gitarrenunterricht genommen. Später habe ich in der Schulband mitgespielt. Außerdem hatte ich Ballett- und Tanzunterricht. Dann kam die Schauspielerei dazu. Mit 16 Jahren habe ich angefangen, Theater zu spielen und auch Geld damit verdient.
Auf dem richtigen Weg

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Christian SpreitzBei wichtigen Terminen wie einem Casting trägt Nadine Vasta Kleidung, in der sie sich wohl fühlt. Das macht sie selbstsicher.
planet-beruf.de: Du hattest also schon in der Schulzeit Erfolg auf der Bühne. Warum hast du dich trotzdem dafür entschieden, die Schule abzuschließen?
Nadine Vasta: Ich wollte zwar im Bereich Musik und Schauspiel arbeiten, aber mir war von vornherein klar, dass ich erst meinen Abschluss mache. Denn ohne einen guten Schulabschluss hat man es im Berufsleben schwer.
planet-beruf.de: Auch Moderatorinnen und Moderatoren müssen sich bewerben. Wie lief dein Casting bei VIVA ab?
Nadine Vasta: Ich musste beispielsweise einen Videoclip auf Englisch ansagen und spontan jemanden interviewen. Außerdem habe ich eineinhalb Stunden zur Probe moderiert. Das war mein erstes Fernseh-Casting und ich war sehr aufgeregt.
planet-beruf.de: Was hast du unternommen, um beim Casting zu überzeugen?
Nadine Vasta: Ich habe mich sehr gut vorbereitet. Denn ich fühle mich sicherer, wenn ich gut informiert bin. Dann passieren mir weniger Fehler. Ich habe mir außerdem etwas angezogen, das mir gefällt und das zu mir passt. So habe ich mich wohlgefühlt. Dadurch wird man selbstsicher.

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Christian SpreitzDie Zeit bis zur Ausbildung sollten Jugendliche sinnvoll nutzen, rät die 26-Jährige.
planet-beruf.de: Was tust du, wenn eine Bewerbung nicht so gut verläuft?
Nadine Vasta: Ich habe schon oft Absagen erhalten. Das ist immer bitter. Aber man muss lernen, damit umzugehen. Was man auf jeden Fall braucht, ist Durchhaltevermögen. Nach jeder Absage habe ich mir gesagt: "Ich mache weiter und lasse mich nicht von meinem Weg abbringen." Ohne meine Familie und ohne meine Freunde wäre das schwer gewesen. Sie haben mich in meinem Berufswunsch immer unterstützt und mir ein gutes, aber auch ehrliches Feedback gegeben.
planet-beruf.de: Was gibst du Jugendlichen mit auf den Weg, die keinen Ausbildungsplatz finden?
Nadine Vasta: Sie sollten nicht an den Absagen verzweifeln, sondern weiter daran arbeiten, einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Zeit bis dahin sollten sie sinnvoll nutzen. Außerdem sollten sie selbstkritisch sein und sich fragen, warum es bisher nicht geklappt hat. Ich schaue mir auch jede meiner Sendungen an und überlege, was ich beim nächsten Mal besser machen kann.












