Job inside: Altenpfleger/in
Die Menschen sind für meine Hilfe dankbar
Ältere Menschen in ihrem Alltag unterstützen und für sie da sein - das ist die Aufgabe von Matthias. Er ist Auszubildender im Beruf Altenpfleger/in. Die Tätigkeit übt er mit Begeisterung aus.

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PrivatMatthias macht eine Ausbildung als Altenpfleger.
Der inzwischen 23-Jährige absolvierte nach seinem mittleren Bildungsabschluss ein Freiwilliges Soziales Jahr im DRK-Seniorenzentrum und lernte dort den Pflegebereich kennen. Dabei beeindruckte Matthias die Dankbarkeit der Senioren. "Ich habe gemerkt, dass ich bei dieser Arbeit etwas verändern und Menschen helfen kann", erklärt er. Das war der Grund für seine Berufswahl.
Da muss man stark sein
Mittlerweile ist der angehende Altenpfleger im dritten Ausbildungsjahr. Abwechselnd besucht er den Blockunterricht an der Berufsfachschule und arbeitet im Seniorenheim. In der Schule lernt er in psychologischen und medizinischen Fächern beispielsweise wie man Symptome von Alterskrankheiten richtig deutet, wie man Erkrankten behandelt oder wie man ihre Leiden mindert.
Im Altenheim muss er auch körperlich zupacken. So hilft Matthias den Senioren morgens aus dem Bett oder unterstützt sie beim Waschen und Ankleiden. Um die alten Menschen zu tragen oder zu stützen ist viel Kraft nötig. "Einige männliche Bewohner lassen sich auch nicht von weiblichem Pflegepersonal versorgen", weiß der Azubi. "Bei ihnen kümmere ich mich um die Grundpflege."
Mehr und mehr beteiligt sich Matthias in der Pflegeplanung. Bei neuen Bewohnern ermitteln die Pflegekräfte deren Gesundheitszustand. "Dann legen wir fest, wie sie zu behandeln sind", sagt der Auszubildende. "Nach drei Monaten prüfen wir, ob die Maßnahme Erfolg hatte."
Menschen am Lebensende begleiten

- Altenpfleger/innen unterstützen Senioren auch beim Waschen und Ankleiden.
Vor dem engen Körperkontakt zu anderen Menschen scheut sich Matthias nicht. "Ich gebe manchen Bewohnern zu Essen, verabreiche Medikamente oder gehe mit ihnen zur Toilette", erzählt er. "Ich spende ihnen auch Trost, streichle ihnen über den Arm oder drücke ihre Hand." Für die Angehörigen ist Matthias ebenfalls da. Er informiert sie über den Gesundheitszustand der Senioren oder steht ihnen bei, wenn ein Mensch im Heim gestorben ist.
Sterbende zu betreuen fällt Matthias schwer. "Teilweise freue ich mich für Menschen, wenn sie nach langer Krankheit endlich nicht mehr leiden müssen. Andererseits tut es mir leid, Personen zu verlieren, die ich länger kannte und gemocht habe."
In der Ausbildung lernt der 23-Jährige, mit Menschen unterschiedlicher Herkunft angemessen umzugehen. "Man sollte auf alle Bewohner offen zugehen, sie respektieren wie sie sind und sich keine Meinung über ihre Religion bilden", erklärt er. "Die Menschen sind dafür dankbar. Sie nehmen meine Hand oder lächeln mich an. Damit geben sie mir viel für meine Hilfe zurück."














