Job inside: Augenoptiker/in
Brillen & mehr
Als Augenoptiker/in musst du viele Fähigkeiten haben: Einfühlungsvermögen bei der Kundenberatung und handwerkliches Geschick in der Werkstatt. Gerade diese Kombination macht der Auszubildenden Annika besonders viel Spaß!

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PrivatAnnika macht eine Ausbildung als Augenoptikerin.
Annika ist voll in ihrem Element: Eine Kundin kommt in den Laden und möchte eine neue Brille haben. Behutsam und geschickt findet Annika im Beratungsgespräch heraus, welche Vorstellungen die Kundin hat und reicht ihr verschiedene Modelle zur Anprobe.
"Das Brillengestell muss zum Gesicht passen, z.B. sind für eckigere Gesichter runde Fassungen besser, da sie markante Gesichter weicher erscheinen lassen", erklärt die 25-Jährige, "Kopfform, Augengröße und die Stellung der Augen werden ebenfalls miteinbezogen."
Und wenn sich die Kundschaft ein Modell auswählt, das ihm oder ihr gar nicht steht? Annika lächelt: "Dann sage ich das höflich. Ich finde, das gehört zu einer guten Beratung dazu."
Passgenau für den Kunden
Gut beraten
Zuerst hat Annika bei einer anderen Firma eine Ausbildung zur Hörgeräteakustikerin gemacht: "Jedoch geht der Trend immer mehr in die Richtung, dass Optik und Akustik in einem Laden zu finden sind. Es ist vom Gebiet her ähnlich, z.B. die Beratung.
Und für ältere Menschen ist es angenehmer, wenn sie mit ihrer Brille und ihrem Hörgerät einen Ansprechpartner haben. Deshalb habe ich mich entschieden, noch eine Ausbildung dranzuhängen", berichtet die Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr.

- Ob Kontaktlinsen oder Brille ...

- ... Augenoptiker/innen finden für jeden Kunden das Passende.
Ab in die Werkstatt
Die Kundin hat ein passendes Brillengestell gefunden und die Gläser sind auch schon bestellt. Nach der Lieferung der Gläser geht es für Annika in die Werkstatt. "Die Gläser werden im Rohzustand geliefert. Als Erstes prüfe ich mit einem Scheitelbrechwertmesser, ob sie die richtige Stärke haben. Dann scanne ich die Form des Brillengestells ein und zentriere die Gläser. Im Anschluss schleife ich die Gläser, damit sie in das Gestell passen", beschreibt Annika ihr Vorgehen.
"Handwerkliches Geschick und Feingefühl sollte man für den Beruf auf jeden Fall haben. Außerdem braucht man viel Mathe und Physik", erzählt Annika, die diese Fächer während der Schulzeit gar nicht mochte - jetzt schon. Ihre beiden Berufe machen ihr sehr viel Spaß: "Ich finde die Kombination toll: die Kundenberatung und die Tätigkeiten in der Werkstatt."
Das Wichtigste zum Beruf in Kürze
Tätigkeiten: Als Augenoptiker/in stellst du Sehhilfen für Kundinnen und Kunden her und passt sie an. Du verkaufst Brillen, Kontaktlinsen und optische Geräte wie Lupen und erledigst kaufmännische Arbeiten.
Ausbildungsform: Du machst eine duale Berufsausbildung - du lernst im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule.
Dauer: Die Ausbildung dauert drei Jahre.
Zugangsvoraussetzungen: Du solltest mindestens den Hauptschulabschluss haben. Im Jahr 2008 verfügten acht Prozent der Ausbildungsanfänger/innen über einen Hauptschul- und 56 Prozent über einen mittleren Bildungsabschluss.












