Job inside: Bodenleger/in
Laminat, PVC, Teppich & Co.
Über ein Praktikum in einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme ist Juri zu seinem Berufswunsch gekommen. Mittlerweile ist der 20-Jährige im dritten Lehrjahr in einem Beruf, den er vorher gar nicht kannte…

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PrivatJuri macht eine Ausbildung als Bodenleger.
planet-beruf.de: Was gefällt dir an deinem Beruf besonders gut?
Juri: Der Kundenkontakt. Es gibt in unserer Branche entweder Großbaustellen oder Privatkunden. Unsere Firma arbeitet nur mit Privatkunden, bei denen wir zu Hause arbeiten. Es macht mir richtig viel Spaß, den Kunden zu erklären, wie wir vorgehen, wenn wir ihren Boden verlegen oder austauschen.
planet-beruf.de: Wie läuft so ein Auftrag ab?
Juri: Die Kunden rufen uns an und teilen uns ihre Bodenwünsche mit. Wir machen dann mit ihnen einen Termin bei uns aus, wo sie sich einen Boden aussuchen. Danach fahren wir zum Kunden und vermessen die Bodenfläche. Im Anschluss besorgen wir das Material und fahren zum vereinbarten Verlegetermin zum Kunden.
planet-beruf.de: Welche Art von Böden verlegst du?
Juri: Design-Belag aus PVC, Fertigparkett, Laminat, Kork und Teppich. Am meisten verlegen wir Design-Belag oder Laminat.

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PrivatAls Bodenleger muss man oft auf den Knien arbeiten.
planet-beruf.de: Welche Arbeitskleidung trägst du?
Juri: Dunkle Kleidung in grau-schwarz und Knieschoner. Die müssen wir zwar nicht anziehen, aber ohne diesen Schutz würden die Knie ganz schön unter der Arbeitshaltung leiden. Eine Atemmaske brauche ich keine mehr, da wir mit einem Staubsauger beim Zuschneiden der Materialien arbeiten.
planet-beruf.de: Welche Anforderungen sollte man in deinem Beruf erfüllen?
Juri: Sportlich muss man sein, weil man oft Treppen rauf und runter rennen muss. Und man sollte zupacken können, da wir u.a. auch schwere Sachen tragen müssen. Teamfähigkeit und Kontaktfreudigkeit gehören ebenfalls dazu. Wir arbeiten immer im Team und haben, wie gesagt, viel Kundenkontakt.
Da ist Freundlichkeit genauso wichtig. In der Schule sollte man gut in Mathe sein.
planet-beruf.de: Was lernt man als Bodenleger/in in der Berufsschule?
Juri: Im ersten Ausbildungsjahr waren wir häufig mit Parkettlegern zusammen, da haben wir uns viel mit Holzmaterialien beschäftigt, aber auch mit dem Teppichverlegen. Das zweite Lehrjahr war u.a. über das Verlegen und die Bestandteile von Bodenbelägen, wie z.B. Kork. Im dritten Lehrjahr lerne ich etwas über Dämmmaterialien und Schallübertragung. Außerdem habe ich Fächer wie Sozialkunde, Deutsch und Religion.
Wichtige Infos zum Beruf
Tätigkeiten: Bodenleger/innen verlegen verschiedene Arten von Bodenbelägen, z.B. Laminat, PVC, Fertigparkett usw. Außerdem glätten sie den Untergrund und setzen ältere Bodenbeläge instand.
Ausbildungsform: In der dualen Berufsausbildung lernst du im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule.
Dauer: Die Ausbildung im dualen System dauert 3 Jahre.
Zugangsvoraussetzungen: Im Jahr 2008 hatten 66 Prozent der angehenden Bodenleger/innen den Hauptschulabschluss und 20 Prozent einen Mittleren Bildungsabschluss.












