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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Job inside: Chemisch-technische/r Assistent/in

So funktioniert der Lotoseffekt

Dir macht Chemie Spaß? Dann ab ins Labor! Philipp (17) beschäftigt sich in seiner Berufsfachschulausbildung als Chemisch-technischer Assistent beispielsweise mit organischer, anorganischer und Nanochemie.

Ein Chemisch-technischer Assistent arbeit mit einer Schutzbrille an einem Labortisch.
Beim Experimentieren tragen Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen Laborkittel und Schutzbrille.

"Wir haben dreimal in der Woche praktischen Unterricht im Labor, zweimal in der Woche Theorie. Theorie und Praxis sind aufeinander abgestimmt, so dass wir genau das im Unterricht lernen, was wir anschließend im Labor brauchen."

Hier sieht Philipp den Vorteil der Berufsfachschulausbildung: Die Jugendlichen können das neue Wissen aus dem Unterricht unmittelbar im Labor ausprobieren.

Diese Teilgebiete der Chemie lernt Philipp kennen:

Organische Chemie: Sie befasst sich mit dem Aufbau und den Eigenschaften von Kohlenstoffverbindungen; z.B. wichtig in der Medizin und bei der Lebensmittelherstellung.
Anorganische Chemie: Hier geht es um kohlenstofffreie Verbindungen; z.B. wichtig bei der Herstellung von Eisen, Stahl und Keramik.
Nanochemie: Dabei erforscht man Partikel, die mehrere 10.000 Mal kleiner sind als ein Haar; z.B. wichtig bei der Herstellung von Lacken oder Schutzanstrichen.

Laborkittel und Schutzbrille

"Im Labor haben wir als Erstes eine Vorbesprechung, damit alle wissen, worum es geht", beschreibt Philipp. "Dann ziehen wir den Kittel an und arbeiten nach den entsprechenden Vorgaben. Dabei steht uns immer jemand für Fragen zur Verfügung." Ohne Laborkittel, Schutzbrille und Handschuhe geht beim Experimentieren nichts. Diese Schutzkleidung muss sich jede/r Berufsfachschüler/in selbst anschaffen.

Auf dem neuesten Stand der Technik

Die "Akademie Göttingen Private Berufsfachschulen" ist nach dem neuesten Stand der Technik eingerichtet. Seit Philipps Ausbildungsjahrgang haben die Jugendlichen hier auch Unterricht im Bereich Nanochemie. Dabei untersuchen sie z.B. die Oberflächenbeschaffenheit verschiedener Stoffe. Gerade dreht sich im Unterricht alles um den Lotoseffekt: "Wir machen eine Abformung der Lotosblätter, nehmen davon einen Wachsabdruck und beobachten, ob der Abdruck die wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften der Lotosblätter übernommen hat - und es klappt!", freut sich Philipp.

Das Bild zeigt eine Unterrichtsszene in einem Klassenzimmer mit Jugendlichen.
Was die Assistentinnen und Assistenten im Unterricht lernen, führen sie später praktisch im Labor durch.
Eine Lotosblüte ist zu sehen.
Patrick und seine Klassenkameraden beschäftigen sich mit dem Lotoseffekt:
Ein Wassertropfen perlt an einem Blatt ab.
Wasser und Schmutz gleiten an den Lotosblättern herab ohne haften zu bleiben.

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Stand: 13.11.2009
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