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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Job inside: Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik

Unter Strom

Als angehender Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei den Stadtwerken Ludwigshafen sorgt der 22-jährige Ugur dafür, dass in öffentlichen Einrichtungen und städtischen Wohnanlagen Strom fließt.

Elektroniker überprüft einen Schaltschrank.
Stromausfall oder Kurzschluss? Elektroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik kommen den Ursachen auf die Spur.

planet-beruf.de: Warum passt der Beruf Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik so gut zu dir?

Ugur: Ich hab mich immer für Elektronik interessiert. Von klein auf habe ich an Radios herumgeschraubt und elektronische Geräte auseinandergenommen - auch wenn ich sie ab und zu nicht mehr zusammengekriegt habe.

planet-beruf.de: Welche Aufgaben führst du in deiner Ausbildung aus?

Ugur: Alles, was mit Haustechnik zu tun hat und was man in einer Wohnung an Elektronik braucht. Ich installiere Steckdosen, montiere Kabelkanäle, verlege Kabel oder Datenleitungen für Computernetzwerke. Gibt es einen Kurzschluss, prüfe ich, woran es liegt, und behebe den Fehler.

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Portrait Ugur
Privat
Von klein auf interessierte sich Ugur für elektrische Geräte.
Laptop und Werkzeuge
Auch PC-Kenntnisse sind im Beruf hilfreich.

planet-beruf.de: Erledigen Elektroniker/innen auch Aufgaben am PC?

Ugur: Ja, Computerkenntnisse sind hilfreich. Mit bestimmten Computerprogrammen kann man heutzutage sogar eine Wohnung komplett automatisieren, etwa indem man damit die Beleuchtung und Jalousien steuert. Dann kann man vom Ausland aus per Telefon in der Küche den Kühlschrank ausschalten.

planet-beruf.de: Welche Fähigkeiten sollte man als angehender Elektroniker für die Ausbildung noch mitbringen?

Ugur: Es ist wichtig, handwerklich geschickt zu sein. Denn wenn Elektrogeräte öffentlicher Einrichtungen nicht mehr funktionieren, reparieren wir sie in der städtischen Werkstatt.

Eine Steckdosenleiste wird montiert.
Handwerkliches Geschick und technisches Interesse braucht man als Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik.

planet-beruf.de: Mit Strom zu arbeiten ist gefährlich. Wer nicht aufpasst, bekommt schnell einen Stromschlag ab.

Ugur: Das stimmt. Darum muss man immer die Sicherheitsvorschriften einhalten, wachsam sein und gut aufpassen. Bevor ich an einer Leitung arbeite, messe ich, ob Strom fließt, und schalte ihn ab. Ist noch Strom drauf, dann Finger weg!

planet-beruf.de: In deinem Beruf kannst du auch etwas für die Umwelt tun ...

Ugur: Ja, ich habe gelernt, wie Solarzellen funktionieren und wie man Solaranlagen anbringt. Für die Stadtverwaltung installiere ich an Jalousien Wind- und Sonnenwächter. Sie messen die Windgeschwindigkeit und die Sonneneinstrahlung. Bei hoher Windstärke gehen die Jalousien automatisch hoch. Bei Hitze schließen sich die Lamellen von selbst. Auf diese Weise bleibt ein Raum im Sommer kühl, man kann auf eine Klimaanlage verzichten und spart dadurch Strom.

Vielen Dank für das Gespräch.

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Stand: 15.06.2009
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Der Beruf "Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik" im Filmportal der Bundesagentur für Arbeit:

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Unter Strom

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