Job inside: Industrieelektriker/in - Geräte und Systeme
"Elektro - das ist das Richtige für mich"
In der Elektrobranche fühlt sich Marco gut aufgehoben. Als zukünftiger Industrieelektriker der Fachrichtung Geräte und Systeme lernt er, wie man elektrische Apparate herstellt. Körperlich fit bleibt der 16-Jährige außerdem, denn er arbeitet bei der h/p/cosmos sports & medical GmbH, einem Hersteller für Laufbänder.
planet-beruf.de: Deinen Beruf gibt es erst seit August 2009. Wie bist du darauf gekommen?
Marco: Ich habe mich eigentlich für die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme beworben. Der Ausbilder hat mir empfohlen, das Berufsbild des Industrieelektrikers zu lernen. Die Ausbildung dauert nur 2 statt 3,5 Jahre und ist für Jugendliche mit Hauptschulabschluss ein bisschen einfacher. Nach den zwei Jahren kann ich die 1,5 Jahre Ausbildung dranhängen und Elektroniker für Geräte und Systeme werden.

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h/p/cosmos sports & medical GmbHIn der Ausbildung zum Industrieelektriker der Fachrichtung Geräte und Systeme lernt Marco Laufbänder zu montieren.

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h/p/cosmos sports & medical GmbHBauteil für Bauteil fügt Marco zusammen und schließt dann die Elektronik an.
Elektronik ist wichtig - auch in der Musik!
planet-beruf.de: Warum hast du dich für einen Beruf in der Elektrobranche entschieden?
Marco: Ich habe drei Praktika in dem Bereich gemacht. Außerdem hatte ich einen Ferienjob, bei dem ich Minikameras für Mikroskope gebaut habe. Durch diese Erfahrungen wusste ich: Das ist das Richtige für mich.
planet-beruf.de: Welche Voraussetzungen solltest du für deinen Beruf erfüllen?
Marco: Für die Ausbildung waren der Qualifizierende Hauptschulabschluss und gute Noten in Mathe, im gewerblich-technischen Bereich und im Fach Physik, Chemie und Biologie nötig. Handwerkliches Geschick war auch gefordert.

- Industrieelektriker/innen der Fachrichtung Geräte und Systeme lernen, wie man Geräte und Anlagen richtig verkabelt.
planet-beruf.de: In deinem Ausbildungsbetrieb stellt ihr Laufbänder her. Darfst du dich damit sportlich fit halten?
Marco: In der Qualitätssicherung führen die Techniker und Technikerinnen die Endprüfung der Laufbänder durch. Dazu gehört ein zweiminütiger Probelauf. Ein paar Mal durfte ich den schon übernehmen.
planet-beruf.de: Die Endkontrolle ist einer der letzten Schritte, bevor die Sportgeräte verkauft werden können. Was passiert davor?
Marco: In der Vormontage fügen wir die einzelnen Bauteile - von den Kabeln bis zum Motor - zusammen. Das ist aufwändig, wenn man Dutzende von Kabeln abschneiden, löten oder zu Kabelbäumen binden muss. Heute habe ich geholfen, Laufbänder zu montieren. Für ein Gerät brauche ich einen ganzen Tag. Ich füge die Einzelteile aus der Vormontage zum fertigen Laufband zusammen und schließe die Elektronik, den Trafo und den Antriebsmotor an.












