Job inside: Papiertechnologe/-technologin
Wenn Papier ins Rollen kommt
Robert stellt täglich spezielle Dichtungspapiere, z.B. für Automotoren, in perfekter Qualität her. Dazu steuert der 25-jährige Papiertechnologe eine große Papiermaschine bei der Frenzelit Werke GmbH.

- Worauf muss man achten, damit das Papier gut wird? Der Ausbilder erklärt es.
planet-beruf.de: Warum hast du dich entschieden, Papiertechnologe zu werden?
Robert: Ich wollte einen Beruf erlernen, der etwas mit Computern und Technik und darüber hinaus mit handwerklicher Praxis zu tun hat. Nachdem ich mich im Internet genau über den Beruf informiert hatte, habe ich mich bei der Frenzelit Werke GmbH um einen Ausbildungsplatz beworben.
planet-beruf.de: Was wird in deinem Betrieb hergestellt?
Robert: In unserem Betrieb werden hauptsächlich Dichtungsmaterialien hergestellt. An der Papiermaschine entstehen Dichtungspapiere mit einer speziellen Beschichtung, die sie z.B. unempfindlich gegen Hitze macht. Sie werden u.a. zur Abdichtung und Isolierung im Zylinderkopf, in der Ölwanne oder im Getriebe von Autos eingesetzt.

- Die Herstellung von Papier steuern Papiertechnologen und -technologinnen am Computer.

- Das fertige Papier wird auf große Rollen gezogen.
planet-beruf.de: Welche Aufgaben hast du?
Robert: Ich bin dafür zuständig, die Produktionsanlagen zu überwachen, also alle Maschinen, die Papier herstellen oder veredeln. Ich stelle die Maschinen ein, bediene sie und halte sie instand. Darüber hinaus muss ich die fertigen Papierprodukte auf ihre Qualität überprüfen. Inzwischen bin ich Teamleiter im Bereich "Neue Materialien". Ich sorge dafür, dass neu entwickelte Materialien möglichst gut und fehlerfrei produziert werden können.
planet-beruf.de: Was gefällt dir besonders an deinem Beruf?
Robert: Ich mag seine Vielfalt. Besonders die Abwechslung zwischen praktischen und computerorientierten Tätigkeiten. Außerdem finde ich es spannend, was alles aus Papier entsteht.

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Frenzelit Werke GmbHRobert ist Papiertechnologe.
planet-beruf.de: Welche Stärken braucht ein Papiertechnologe?
Robert: Man sollte gute Noten in Physik und Chemie haben. Unsere Papiere bestehen aus speziellen chemischen Verbindungen. Ohne diese Fächer versteht man Aufbau und Herstellungsweise nicht.
Natürlich braucht man auch technisches Verständnis, um die Maschinen zu bedienen oder instandzuhalten. Und Mathematik ist wichtig, um das Gewicht und die Dichte der Papiere oder die richtige Dosierung von Hilfs- und Zusatzstoffen zu berechnen.
planet-beruf.de: Hast du Pläne für deine berufliche Zukunft?
Robert: Ich werde nächstes Jahr eine Weiterbildung zum Technischen Fachwirt machen.













