Job inside: Physiotherapeut/in
"Mein Beruf erfüllt mich"
Florian ist Physiotherapeut. Der 22-Jährige hat im Herbst 2009 seine Ausbildung beendet. Jetzt arbeitet er in der Physiotherapiepraxis Physio Point. Dort hilft er vielen Patienten: Er lindert ihre Schmerzen oder verbessert ihre Bewegungsmöglichkeiten.

- Physiotherapeuten und -therapeutinnen leiten Patienten in Krankengymnastik an.
planet-beruf.de: Florian, warum wurdest du Physiotherapeut?
Florian: Meinen Zivildienst habe ich im Krankenhaus geleistet. Dort lernte ich Physiotherapeuten kennen und sah mir an, wie sie arbeiten. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mich für den Beruf entschied.
planet-beruf.de: Wie verlief deine Ausbildung?
Florian: Ich habe drei Jahre lang an einer Berufsfachschule gelernt. Dort gab es praktische Fächer wie Krankengymnastik und Massage. Dabei haben wir alle Therapieformen aneinander ausprobiert. Zusätzlich hatte ich Anatomie, Physiologie und andere theoretische Fächer. Wir hatten auch Unterricht in Krankheitslehre wie Innere Medizin oder Neurologie.
planet-beruf.de: Hast du während deiner Ausbildung auch Berufspraxis gesammelt?
Florian: Ab dem zweiten Ausbildungsjahr war ich abwechselnd jeweils sechs Wochen an der Schule und sechs Wochen im Praktikum in Krankenhäusern oder Reha-Kliniken.
planet-beruf.de: Welche Beschwerden haben deine Patienten?
Florian: Sie haben Rückenschmerzen oder Verletzungen an Schulter, Hüfte und Knie. Viele jüngere Patienten haben Sportverletzungen.
Geh' deinen eigenen Weg!

- Physiotherapeuten und -therapeutinnen arbeiten häufig mit Patienten, die Gelenkprobleme haben.
planet-beruf.de: Wie behandelst du deine Patienten?
Florian: Ich biete Krankengymnastik und Massagen an oder ich übe mit den Patienten an Trainingsgeräten. Bei Menschen mit verstauchtem Knöchel wende ich oft eine Lymphdrainage an. Das ist eine leichte Massage, die den Heilungsprozess anregt.
planet-beruf.de: Dokumentierst du die Fortschritte deiner Patienten?
Florian: Im Therapiebericht schreibe ich auf, welche Maßnahmen ich angewendet habe und was sie bewirkt haben.
planet-beruf.de: Welche Stärken brauchst du in deinem Beruf?
Florian: Man sollte gut mit Menschen umgehen können und kontaktfreudig sein. Genauso sollte man sich für Medizin interessieren und genug Kraft mitbringen, um die Übungen mit den Patienten durchzuführen. Als Mann ist man da manchmal im Vorteil.
planet-beruf.de: Hast du für dich die richtige Berufswahl getroffen?
Florian: Ja, der Beruf interessiert mich sehr und erfüllt mich. Wenn ich abends von der Arbeit nach Hause komme, habe ich ein gutes Gefühl. Denn ich weiß, dass ich heute wieder Menschen helfen konnte.

- Profifußballer brauchen Physiotherapeuten.

- Physiotherapeuten und -therapeutinnen wenden in der Therapie auch Geräte an.
Sportlern bei Bestleistungen helfen
Ob Fußball, Basketball oder Leichtathletik - Leistungssportler und -sportlerinnen holen alles aus ihrem Körper heraus und geraten dabei oft an ihre körperlichen Belastungsgrenzen. Wer sich so einsetzt, riskiert schnell eine Zerrung, eine Muskelverhärtung oder im schlimmeren Fall Muskelfaser- und Bänderrisse oder Verstauchungen. Physiotherapeuten und -therapeutinnen halten die Muskeln durch Massagen elastisch, nehmen ihnen den Druck und machen sie fit für Höchstleistungen. Nach Verletzungen machen sie Sportler/innen wieder fit für den Sport.














