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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Job inside: Steinmetz/in und Steinbildhauer/in - Steinmetzarbeiten

Den Stein ins Rollen bringen

Markus ist 19 und in seiner Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer im ersten Ausbildungsjahr. Da er aus einer Handwerkerfamilie kommt, liegt es ihm im Blut, bei der Arbeit richtig anzupacken - und dabei immer freundlich zu Kunden und Kollegen zu sein.

Ein Stein wird mit einer Poliermaschine abgeschliffen.
Zuschneiden, schleifen und polieren von Steinen und Platten, gehört zu Markus' Alltag als Steinmetz.
Porträt von Markus
Privat
Markus ist begeistert von seiner Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer.

planet-beruf.de: Wie bist du zu deinem Ausbildungsberuf gekommen?

Markus: Mir war von vornherein klar, dass ich ins Handwerk wollte. Ich bin nicht so der Bürotyp. Bei der Firma "Natursteine & Mehr", die einen Auszubildenden suchten, habe ich zunächst ein Praktikum gemacht und mich dann immer mehr für diesen Beruf interessiert. Schließlich habe ich die Ausbildungsstelle bekommen.

planet-beruf.de: Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?

Markus: Morgens ziehe ich als erstes in der Umkleidekabine meine Arbeitssachen an. Als nächstes bekomme ich im Büro meine Aufträge. Schließlich gehe ich an die Maschinen, wo ich die Steinblöcke zuschneide, die Kanten fase, also über die Ecke abschräge und sie begradige, und sie dann weiter bearbeite.

planet-beruf.de: Welche Maschinen sind das und was machen die?

Markus: Wir haben so eine Art Produktions-Rollbahn. Die mit der Brückensäge grob zugeschnittenen Platten werden zur Ablängsäge gepackt, wo sie auf die richtige Länge zugesägt werden. Danach kommen sie zum Kantenautomaten, wo die Kanten geschliffen und poliert werden. Aus den Platten entstehen z.B. Treppen, Bodenbeläge, Fensterbänke oder Terrassen.

planet-beruf.de: Welche Arbeitskleidung trägst du?

Markus: Üblich sind Arbeitshosen und eine Spezialausrüstung: meistens Handschuhe, Schutzbrille und Arbeitsstiefel mit Stahlkappe.

planet-beruf.de: Welche Stärken sollte man für deinen Beruf mitbringen?

Markus: Man sollte keine Angst davor haben, anzupacken. Es ist auch wichtig, sich mit Kollegen abzusprechen und als Team gut zusammenzuarbeiten. Außerdem haben wir sehr viel Kundenkontakt - da sollte man freundlich sein.

planet-beruf.de: Was macht dir von deinen Tätigkeiten am meisten Spaß?

Markus: Die Tätigkeiten sind sehr vielseitig. Am meisten Spaß macht es mir, am Stein zu stehen und ihn zu behauen. Das ist einfach cool.

Die Ausbildung in Kürze

Tätigkeiten: Nachdem sie das geeignete Material ausgewählt haben, spalten, behauen, schleifen und polieren sie Naturstein, z.B. Marmor, Schiefer oder Granit, und künstliche Steine. Außerdem fertigen und verlegen sie nach Kundenvorgaben Bodenplatten und Fliesen im Innen- und Außenbereich von Gebäuden, installieren Arbeitsplatten und montieren Fassadenelemente.

Ausbildungsform: Der Beruf wird dual ausgebildet. Das bedeutet, du lernst im Betrieb und in der Berufsschule.

Dauer: Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Zugangsvoraussetzungen: Im Jahr 2010 hatten 46 % der angehenden Steinmetze und Steinbildhauer/Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen (alle Fachrichtungen) einen Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, Erster allgemeinbildender Schulabschluss) und 36 % einen mittleren Bildungsabschluss. Die Hochschulreife besaßen 13 %. 4 % konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen.

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Stand: 25.04.2012
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