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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Job inside: Straßenbauer/in

Mit Kompressorhammer und Muskelkraft

Ob auf Autobahnen oder im Stadtgebiet - wo Denis beruflich unterwegs ist, ist Baustelle. Denn der 19-Jährige ist in der Ausbildung zum Straßenbauer. Er repariert und baut Straßen, auf denen sich Autofahrer täglich fortbewegen.

Porträt von Denis
Privat
Als Straßenbauer arbeitet Denis immer an der frischen Luft.

Es waren seine beiden Cousins, die Denis zu seinem Berufswunsch brachten. "Sie sind beide Straßenbauer und haben viel über ihre Arbeit erzählt", berichtet Denis. "Ihre Geschichten über die Maschinen und die Kanalarbeiten haben mein Interesse an dem Beruf geweckt."

Denis entschloss sich deshalb, das Pflichtpraktikum in der Hauptschule bei einer Straßenbaufirma zu absolvieren. Danach hatte er seinen Ausbildungsplatz sicher.

Nicht nur Asphalt aufbringen

Inzwischen ist Denis am Ende seiner Ausbildung. Fast täglich war er draußen auf den Baustellen. Er hat dabei nicht nur Asphalt gewalzt. "Wir legen zum Beispiel auch Entwässerungsleitungen in die Erde. Und wir bauen Straßen vom Unterbau bis zum Oberbau aus Erde, Mineralbeton und Asphalt", erklärt er.

Vieles geht dabei nur mit Maschinen. "Zum Ausheben der Erde verwenden wir z.B. Bagger. Den Boden verdichten wir mit einer Walze. Mit Radladern holen wir Rohmaterial wie Rohre und Sand von Lkws", sagt Denis.  

Handwerkzeuge liegen auf einigen herausgehobenen Platten.
Beim Straßenbau kommen neben Handwerkzeugen ...
Straßenbauer walzen Asphalt.
... vor allem Maschinen zum Einsatz.

Kraft & Köpfchen

Handwerkzeuge wie Schaufel und Pickel sind aber auch gefragt, z.B. zum Freilegen von Kabeln. Der große Kompressorhammer kommt zum Einsatz, wenn Asphalt aufgehämmert werden muss. Für diese braucht Denis Muskeln. "Aber auch handwerkliches Geschick und Köpfchen sind wichtig", sagt Denis. "Denn ich muss Pläne lesen können und auf der Baustelle aufmerksam sein, damit kein Unfall passiert."

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Fit für den Beruf

Denis findet an seinem Beruf am schönsten, dass er nicht eingeengt ist, sondern ständig an der frischen Luft arbeitet. Mit den Bedingungen im Freien hat er gelernt umzugehen. "Im Sommer trinke ich viel und creme mich gut ein, bei Regenwetter ziehe ich mich entsprechend an", erklärt der angehende Straßenbauer.

Und auch für seine Muskeln tut er etwas. "Ich absolviere ein Trainingsprogramm im Fitnessstudio. Das hilft gleichzeitig, Bandscheibenvorfällen vorzubeugen", sagt Denis.

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Stand: 28.07.2010
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