Job inside: Zahntechniker/in
Damit andere kräftig zubeißen können
Stephanie geht sorgfältig mit den Zähnen um. Sie putzt sie von außen und innen - und greift dann zu Bohrer und Fräser. Das tut nicht weh, denn die 19-Jährige arbeitet an Modellen. So sorgt die angehende Zahntechnikerin dafür, dass ihre Patienten wieder kräftig zubeißen können.

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PrivatIn den Mund von Patienten schaut Stephanie nicht. Die angehende Zahntechnikerin arbeitet mit Modellen.
planet-beruf.de: Warum ist Zahntechnikerin der richtige Beruf für dich?
Stephanie: Ich bin eher schmächtig, wollte aber etwas mit den Händen machen. Erst habe ich mich in einigen Handwerksberufen beworben. Aber ich wurde nicht genommen, weil ich für die Berufe nicht kräftig genug war. Zufällig bin ich auf Zahntechnikerin gekommen und heute froh darüber. Denn hier arbeite ich mit den Händen und habe noch dazu mit unterschiedlichen Materialien zu tun: Gips, Silikon, Metall und Kunststoffen.
planet-beruf.de: Was lernst du während der Ausbildung?
Stephanie: Ich lerne Kronen, Gebisse und Zahnschienen herzustellen, Gips anzurühren oder Abformlöffel zu machen. Wer beim Zahnarzt schon einen Zahnabdruck bekommen hat, kennt das.
planet-beruf.de: An der Berufsschule lernst du die nötige Theorie zum Beruf.
Stephanie: Ja, dort habe ich beispielsweise Anatomie. Ich lerne, wie ein Zahn aufgebaut ist und welche lateinischen Fachbegriffe es in der Zahntechnik gibt. Die muss ich kennen, damit ich mich auf der Fachebene mit Zahnärzten und -ärztinnen verständigen kann.
planet-beruf.de: Nach deinem Hauptschulabschluss hast du an der Handelsschule einen Mittleren Bildungsabschluss erworben. Warum?
Stephanie: So wollte ich meine Berufschancen ausbauen. Heute bin ich froh, dass ich es gemacht habe. Denn mit dem Hauptschulabschluss einen Ausbildungsplatz als Zahntechnikerin zu finden, wäre schwer gewesen.

- Wer Zähne verliert, braucht Ersatz. Den stellen Zahntechnikerinnen und Zahntechniker her.

- Zähne sind klein. Da heißt es in der Ausbildung genau hinsehen.












