Job inside: Zerspanungsmechaniker/in
Fräsen, drehen, schleifen
Christian (18) ist schon im zweiten Lehrjahr in seiner Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker. Seine Ausbildungsfirma, die Roland Erdrich GmbH in Oppenau, hat er über ein Schulpraktikum kennengelernt.

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PrivatDie Arbeit mit der CNC-Fräsmaschine gehört zu Christians täglichen Aufgaben.
planet-beruf.de: Wie bist du auf die Ausbildung aufmerksam geworden?
Christian: Wir hatten in der Schule Praktikumswochen und mussten uns einen Betrieb suchen. Der Vater eines Freundes arbeitet dort und er hat mir viel über die Ausbildung erzählt. Das hat mich so überzeugt, dass ich bei der Firma ein Praktikum machen wollte. Und danach stand für mich fest, dort meine Ausbildung zu beginnen.
planet-beruf.de: Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?
Christian: Ich fange um 7:00 Uhr das Arbeiten an und höre um 15:30 Uhr auf. Im Moment arbeite ich an der CNC-Fräsmaschine. Dort produziere ich Bauteile aus Metall, z.B. für den Maschinenbau oder die Medizintechnik. Ich mache aber auch Übungsstücke für unsere Firma, mit unserem Logo drauf. Zurzeit fräsen wir an einem Würfel.
Was ist eine CNC-Maschine?
CNC-Maschinen sind Werkzeugmaschinen, die computergesteuert sind. Damit kannst du Werkstücke mit hoher Genauigkeit automatisch herstellen. Sie übertreffen dadurch mechanisch gesteuerte Maschinen, auch an Geschwindigkeit. CNC ist englisch und steht für Computerized Numerical Control.
planet-beruf.de: Wie gehst du für ein neues Werkstück vor?
Christian: Als erstes muss ich am Computer ein Programm für die Maschine schreiben. Über das Programm kann ich z.B. die Geschwindigkeit einstellen. Dann muss ich die Maschine vorbereiten, sie rüsten und neu einstellen.
planet-beruf.de: Mit welchen Werkzeugen arbeitest du?
Christian: Mit Hand- und Tischbohrmaschinen, Feilen, Sägen, konventionellen und computergesteuerten Dreh- und Fräsmaschinen. Außerdem verwende ich verschiedene Prüfmittel, z.B. einen Messschieber.
planet-beruf.de: Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?
Christian: Ein Programm zu schreiben und die Maschine zu rüsten, wenn ganz neue Teile produziert werden müssen. Es ist auch ein gutes Gefühl, wenn man sieht, was man gemacht hat.

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PrivatChristian bedient während seiner Arbeit verschiedenste Dreh- und Fräsmaschinen.
planet-beruf.de: Was sollte man für deinen Ausbildungsberuf mitbringen?
Christian: Eine hohe Lernbereitschaft und logisches Denkvermögen. Man sollte mit Zahlen umgehen können. Es ist auch wichtig, sich Dinge räumlich vorstellen zu können. Außerdem stehe ich den ganzen Tag, das sollte einem nichts ausmachen.
planet-beruf.de: Wie sieht der Unterricht in der Berufsschule aus?
Christian: Wir haben praktischen Unterricht in der Werkstatt und Berufstheorie, Gemeinschaftskunde, Deutsch, Religion. Schule und Ausbildung sind abwechslungsreich. Ich bin rundum zufrieden.
Vielen Dank für das Interview!
Das Wichtigste zum Beruf in Kürze
Tätigkeiten: Zerspanungsmechaniker/innen fertigen maßgeschneiderte Bauteile aus Metall an. Sie machen das durch spanende Verfahren wie Drehen, Fräsen oder Schleifen. Überwiegend arbeiten sie mit CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen.
Ausbildungsform: Die duale Ausbildung findet in der Berufsschule und im Betrieb statt.
Dauer: Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.
Zugangsvoraussetzungen: Du solltest mindestens einen Hauptschulabschluss haben. Im Jahr 2006 besaßen 28 % der Ausbildungsanfänger/innen einen Hauptschulabschluss und
48 % einen mittleren Bildungsabschluss; 11 % besuchten davor eine Berufsfachschule.
Nach der Ausbildung: Du kannst nach der Ausbildung eine Weiterbildung als Industriemeister/in der Fachrichtung Metall absolvieren oder staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik oder Feinwerktechnik werden. Industrie-Betriebswirt/in und Technische/r Fachwirt/in sind ebenfalls möglich.












