Jugendliche im Umweltschutz
Greenteens im Einsatz
Für Linda und Marie ist eines klar: Die Umwelt muss geschützt und das Bewusstsein dafür muss gestärkt werden! Ob in der Waldschule oder auf
dem Kinderbauernhof - Linda und Marie setzen sich voll und ganz für die Umwelt ein.

- Einfach tierisch! Auf einem Kinderbauernhof tummeln sich glückliche Schafe.
Von den Pfadfindern ...

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PrivatDas Thema Umweltschutz geht Marie nah. Als Kind war sie darum bei den Pfadfindern. Zurzeit absolviert sie ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ).
Marie war schon als Kind Umweltschützerin und täglich im Wald unterwegs: "Ich habe Baumhäuser und Hütten gebaut, Käfer und Würmer erforscht. Ich musste einfach alles ausprobieren." Später ging sie zu den Pfadfindern. "Dort sagt man: 'Was du der Natur entnimmst, das gib ihr auch zurück'", erklärt Marie und findet, dass man schon mit einfachen Handlungen im Alltag etwas zum Umweltschutz beitragen kann.
... in die Waldschule
Heute absolviert Marie ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in der Waldschule Zehlendorf. Dort bringt sie Kindern und Jugendlichen die Natur näher: "Zuerst spreche ich mit ihnen über die Theorie und erkläre ihnen, welche Tiere und Pflanzen es im Wald gibt", erzählt sie.
Umweltschutz im Alltag
Als Beispiele nennt sie Müll trennen, Energie sparen, regionale Produkte einkaufen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen. "Natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten", räumt die 18-Jährige ein. "Aber es muss auf jeden Fall etwas getan werden. Denn das Thema Klimawandel ist wirklich ernst!"
"Kleine Schritte verändern die Welt!"
Du willst auch etwas für die Umwelt tun?
Bei www.greenpeace4kids.de kannst du mit anderen Jugendlichen ein "Greenteam" bilden (Höchstalter: 15 Jahre). Wenn du älter als 15 Jahre bist, findest du auf www.greenpeace.de/ viele "Jugend-AGs".
Wald erleben
"Dann gehen wir einige Stunden in den Wald. Diesen Lebensraum versuche ich ihnen spielerisch näherzubringen und mache ihnen klar, dass sie z.B. ihren Müll nicht einfach wegwerfen sollen. Wir arbeiten nach dem Motto: 'Was ich kenne, das schütze ich auch.' So sollen die Kinder einen Bezug zur Natur bekommen, denn viele von ihnen waren noch nie im Wald!"
Auf dem Kinderbauernhof
"Umweltschutz ist mir wichtig. Das Thema geht mir sehr nahe", gibt Linda zu. Sie legt viel Wert darauf, dass sich jeder mit Umweltschutz und Klimawandel auskennt: "Ich finde es sehr schade, dass es Jugendliche gibt, die sich gar nicht für Umweltschutz interessieren. Es muss einfach das Bewusstsein dafür gestärkt werden. Man darf die Augen nicht verschließen", fordert Linda.
Es gibt nur eine Welt
"Ich finde es ziemlich ignorant, wenn Menschen Sprüche loslassen wie 'Nach mir die Sinnflut!'. Es gibt nun einmal keine zweite Welt im Keller, die man einfach so austauschen kann."

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PrivatLinda war früh klar, dass sie in der Umweltbildung arbeiten möchte.

- Während ihres FÖJ hilft Linda den Tierpflegern und füttert die Bauernhoftiere.
Umweltbildung für Kinder
Darum war für Linda früh klar, dass sie auf jeden Fall im Bereich Umweltbildung mit Kindern arbeiten möchte. So kann sie die Mädchen und Jungen über das Thema aufklären und ihnen Tipps geben, worauf sie im Alltag achten sollen.
Zurzeit geht die 18-Jährige während eines FÖJ auf einem Kinderbauernhof den Tierpflegern zur Hand oder organisiert Projekttage zum Thema Umweltschutz für Schulklassen und Jugendgruppen.
"Noch ist es nicht zu spät!"

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PrivatDr. Johann Jungclaus vom Max-Planck-Institut für Meteorologie erforscht den Klimawandel.
Dr. Johann Jungclaus vom Max-Planck-Institut für Meteorologie ruft zum Energiesparen auf.
"Egal, was wir jetzt tun, der heute schon spürbare Erwärmungstrend wird mindestens für die nächsten 20 bis 30 Jahre weitergehen", erklärt Dr. Johann Jungclaus vom Max-Planck-Institut für Meteorologie. "Wir haben durch die industrielle Produktion und den vielen Verkehr schon zu viele Treibhausgase in die Atmosphäre gepumpt." Treibhausgase wie Kohlendioxid, Methan oder FCKW verhindern, dass die Wärme, die die Sonne auf die Erde strahlt, wieder aus der Erdatmosphäre austreten kann.
So wird es zurzeit auf der Welt alle zehn Jahre etwa 0,2 Grad wärmer.
"Hat sich die Erde einmal um zwei bis drei Grad erwärmt", ergänzt der Forscher, "kann es sein, dass sich bestimmte Änderungen nicht mehr rückgängig machen lassen." Doch noch sei es nicht zu spät, ermutigt Johann Jungclaus: Die Erderwärmung und ihre Folgen könnten langfristig aufgehalten werden. "Dafür müssen wir vor allem Energie aus fossilen Brennstoffen wie Erdgas, Öl und Kohle sparen und erneuerbare Energien wie Wind- und Wasserkraft oder Sonnenenergie einsetzen", erläutert der Wissenschaftler.












