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Veröffentlicht am
02.09.2009
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Kein Ausbildungsplatz - was tun?

Zwischenlösungen, die zum Ziel führen

Mit einem kleinen Umweg kommt man manchmal leichter ans Ziel. Diese Erfahrung haben Mark, Ravil und Nina gemacht. Die drei haben an berufsvorbereitenden Maßnahmen teilgenommen und dadurch einen Ausbildungsplatz gefunden.

Porträt von Mark.
Privat
Mark macht eine Ausbildung als Koch.

Mark, 17 Jahre, 1. Lehrjahr als Koch:

"Ich habe die Schule mit dem Hauptschulabschluss nach der 10. Klasse verlassen. Ich habe mich einige Male beworben. Aber mit einem Ausbildungsplatz hat es nicht geklappt.

Zum Glück hatte ich aber während der Schulzeit Praktika als Koch gemacht. Der Küchenchef aus dem Praktikumsbetrieb hat mich nämlich mit der Agentur für Arbeit zusammen gebracht.

Dort wurde ich in ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) bei der AXA Service AG vermittelt. Ich habe ein Jahr Vollgas gegeben. Und deshalb darf ich dort jetzt eine Ausbildung beginnen - in meinem Wunschberuf Koch."

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Porträt von Nina.
Privat
Nina wird Friseurin.

Nina, 19 Jahre, 1. Lehrjahr als Friseurin:

"Ich hatte schon eine schulische Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin angefangen. Aber das hat nicht zu mir gepasst. Darum bin ich zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit gegangen. Dort wurde mir eine Einstiegsqualifizierung (EQ), d.h. ein Langzeitpraktikum, empfohlen.

Ich habe daraufhin eine EQ-Stelle in einem Friseursalon gefunden. Den Beruf der Friseurin habe ich gewählt, weil ich ihn schon vom Schülerpraktikum in der Realschulzeit kannte.

Ich habe mich dort richtig angestrengt und war immer freundlich. So bin ich in die Ausbildung übernommen worden. Und die werde ich auch beenden. Denn dank der EQ weiß ich, dass Friseurin der richtige Beruf für mich ist."

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Ravil erklärt einem Kunden eine Kamera.
Privat
Ravil hat durch eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme einen Ausbildungsplatz bekommen.

Ravil, 22 Jahre, 1. Lehrjahr als Einzelhandelskaufmann:

"Während der Schulzeit habe ich alles viel zu locker gesehen, deshalb habe ich die Schule ohne Abschluss verlassen. Erst danach habe ich gemerkt, dass ich ohne Abschluss mein Ziel, einen kaufmännischen Beruf zu erlernen, nicht erreiche.

Also habe ich meine Schulabschlüsse nachgeholt: den Hauptschulabschluss im Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt (EIBE) und dann den Mittleren Bildungsabschluss auf der Berufsfachschule.

Trotzdem hatte ich mit meinen Bewerbungen keinen Erfolg und bin darum noch in eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme der Agentur für Arbeit (BvB) gegangen.
Meine Betreuer dort haben mir geholfen, einen Praktikumsplatz als Einzelhandelskaufmann zu bekommen. Da konnte ich den Beruf richtig kennen lernen und gleichzeitig im Betrieb zeigen, wie ich arbeite und was ich kann. So hat es endlich mit der Ausbildung geklappt."

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planet-beruf.de >> Stand: 02.09.2009
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