MINT-Ausbildungsberuf: Fluggerätmechaniker/in
"Luftfahrt hat mich schon immer begeistert"
Luftfahrt begeistert Aischa schon seit Kindertagen. Mit 15 Jahren trat sie deshalb in den Segelflugverein ihrer Heimatstadt ein. Nun hat sie eine Ausbildung als Fluggerätmechanikerin begonnen.

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N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KGAischa hat keine Angst vor großen Turbinen.
"Fliegen ist Freiheit und ein Traum, den Menschen schon seit Urzeiten haben", sagt Aischa. Sie hat beschlossen, an der Erfüllung dieses Traums selbst mitzuwirken. Daher hat sie sich für die Ausbildung als Fluggerätmechanikerin der Fachrichtung Triebwerkstechnik entschieden.

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N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KGIn der Ausbildung lernt Aischa, wo sie den Schraubenzieher an der Turbine ansetzen muss.
Einmal durch das ganze Unternehmen
Aischas Ausbildungsbetrieb ist die N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KG, ein Gemeinschaftsunternehmen von Rolls-Royce und Lufthansa Technik. Das Unternehmen überholt und repariert Rolls-Royce Trent Triebwerke. Sie werden in den Airbustypen A340, A330 und A380 eingesetzt.
Aischa durchläuft jetzt im ersten Lehrjahr verschiedene Abteilungen, z.B. die Triebwerksmontage und -demontage, die Reinigung, die Materialprüfung, den Befund und die Reparaturabteilungen. "In jeder Abteilung lerne ich die Tätigkeiten und Aufgaben kennen. Ich habe dazu einen Ansprechpartner, der mir alles erklärt, mich einweist und anleitet und unter dessen Aufsicht ich mit anpacken kann", sagt Aischa. Bei ihrem Umlauf lernt sie also die Aufgabengebiete ihres Berufs besser kennen - aber auch ihren Arbeitsort.
"Neben der großen Werkhalle gibt es noch Spezialabteilungen", beschreibt Aischa ihren Arbeitsplatz. "In allen wird sehr auf Ordnung und Sauberkeit geachtet. Denn Staub und Schmutz könnten den Triebwerken schaden."
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Faszinierende Technik und gutes Arbeitsklima
Ihre Berufswahl hat Aischa nicht bereut. Die Ausbildung gefällt ihr sehr gut. Auch mit 1,55 Meter Körpergröße und ohne Bodybuilder-Figur kommt die 19-Jährige gut zurecht. "Ich muss nicht schwer heben", sagt sie. "Das übernehmen technische Hilfsmittel für mich. Große Triebwerksteile werden zum Beispiel mit Kränen gehoben und in Haltevorrichtungen eingespannt. Dort kann ich sie dann bearbeiten."
Außerdem gefällt ihr, dass jede Tätigkeit mit großer Präzision ausgeführt werden muss. "Jeder von uns weiß, dass er etwas Wichtiges tut und Verantwortung für andere Menschen trägt. Denn unsere Arbeit gewährleistet, dass andere sicher fliegen können", sagt sie.

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N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KGUm eine Turbine zu überprüfen, muss Aischa sie in ihre Einzelteile zerlegen.
Beruf und Auszubildende passen zusammen
Aischas Zufriedenheit kommt auch daher, dass sie die richtigen Interessen und Stärken für ihren Beruf mitbringt. "Ich bin technisch sehr interessiert und packe gerne mit an", erzählt sie. "Außerdem möchte ich sehen, dass aus dem, woran ich mitarbeite, am Ende wieder ein einwandfrei funktionierendes Produkt wird." Jedes Triebwerk, an dem sie arbeitet, wird in Module und Einzelteile zerlegt, überprüft, bei Bedarf repariert und danach zusammengesetzt.
Aischa weiß, dass sie ihre Arbeit gut gemacht hat, wenn ein Triebwerk beim abschließenden Test ohne Einschränkungen funktioniert und alle Leistungsanforderungen erfüllt.
Fluggerätmechanik im Alltag

- Der Fluggerätmechanik ist zu verdanken, dass wir mit Flugzeugen reisen können.
Du bist bestimmt schon mal mit einem Flugzeug in den Urlaub geflogen. Nach dem Einchecken hast du dich sicher in deinen reservierten Sitz fallen lassen und auf das Abheben gewartet. Und später hast du aus dem Fenster gesehen und die Wolken um dich herum bewundert. Diesen Anblick verdankst du der Fluggerätmechanik. Sie macht es möglich, dass selbst tonnenschwere Fluggeräte für Luft- und Raumfahrt kilometerhoch über der Erde fliegen können.













