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Veröffentlicht am
28.09.2011
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MINT im Wahlpflichtunterricht

Untersuchen und Forschen als Hobby

Robotik und Bionik sind für Tammy, Marije und Anna keine Fremdwörter. Die Schülerinnen der Integrierten Stadtteilschule an der Hermannsburg in Bremen beschäftigen sich nach dem Unterricht mit MINT.

Tammy, Marije und Anna bei der Preisverleihung bei Jugend forscht
Büro Torsten Staffeldt, MdB
Tammy, Marije und Anna (vorne im Bild) haben schon Preise gewonnen.
Zwei Mädchen sitzen an einem Laptop.
Der PC ist für junge Forscherinnen ein wichtiges Arbeitsmittel.

Ein Theaterstück mit Robotern

Ein Kasten voller bunter Bausteine und jede Menge Elektronik auf dem Tisch - Marije und Anna sind fleißig am Bauen im "Robotikkurs", einem Wahlpflichtfach ihrer Schule: "Wir sind zu viert in einer Gruppe und bauen ein Tier und eine menschliche Figur. Das Ganze ist für ein Theaterstück, in dem sich die Figuren von selbst bewegen. Die Geschichte überlegen wir uns in der Gruppe selbst.

Dazu programmieren wir dann die Bewegungsabläufe der Roboter. Zum Beispiel 16 Sekunden lang geradeaus laufen, dann nach rechts drehen, wieder zehn Sekunden laufen, dann eine Drehung nach links", berichtet Marije begeistert.

Junge Frau mit Schutzbrille bei der Arbeit im Labor
Mach dein Hobby zum Beruf! In vielen MINT-Berufen kannst du forschen und experimentieren.

Erfinderclub + "Jugend forscht" = Chemiekasten

Die elfjährigen Mädchen Marije, Tammy und Anna haben sogar schon einen Preis erhalten: einen "Chemiekasten" für ihre Klasse. Den Preis gab es für das Lavendelprojekt, das Tammy, Marije und Anna für "Jugend forscht" durchführten. Die drei haben dabei Lavendel untersucht. "Wir haben herausgefunden, dass Lavendelöl für die Durchblutung und zum Entspannen hilft", erzählt Anna. "Außerdem haben wir Lavendelöl hergestellt", ergänzt Tammy.

Das Lavendelprojekt haben die Mädchen im Erfinderclub an der Schule ausgearbeitet. Jede Woche erforschten Marije, Tammy und Anna dort neue Phänomene, z.B. wie ein Wasserball in der Luft schwebt. "Am besten finde ich, dass wir Sachen lernen, die wir im normalen Schulunterricht nicht durchnehmen, und dass wir sie selber ausprobieren können", meint Marije.

Mädchen betrachtet Pflanzen auf einer Wiese.
Natur und Pflanzen zu erforschen, gehört auch zu MINT.

Vom MINT-Hobby zum MINT-Beruf

Der Wahlpflichtunterricht hat Tammy auch schon zu einem Berufswunsch angeregt. Sie hat die "Bionik" als Arbeitsgebiet ins Auge gefasst: "In der Bionik versucht man ‚ 'Erfindungen' der Natur für die Technik zu nutzen."

Ein Beispiel: Schwimmanzüge werden der Haifischhaut nachempfunden, damit man schneller schwimmen kann.

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Stand: 16.02.2011
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