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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Möglichkeiten nach der Ausbildung

So geht der Weg weiter

Ist erst mal die Ausbildung geschafft, heißt es Durchatmen. Ein großer Meilenstein liegt hinter Ihrem Kind. Aber wenn es etwas Berufserfahrung gesammelt hat, möchte es sicher weiterkommen. planet-beruf.de stellt verschiedene Möglichkeiten vor.

Ein Jugendlicher sitzt am Schreibtisch vor einem Laptop.
Im Internet gibt es Informationen über Weiterbildungsangebote aus jeder Branche.

Durch eine Aufstiegsfortbildung gewinnt Ihr Kind vielfältige Erfahrungen, erweitert sein Wissen und bereitet sich auf verantwortungsvollere Aufgaben vor. Je nach Berufszweig und Branche gibt es unterschiedlich geregelte Weiterbildungen. Die am stärksten verbreiteten Weiterbildungsabschlüsse sind Meister/in, Techniker/in, Fachwirt/in, Betriebswirt/in und Fachkaufmann/-frau. Welche Weiterbildungen es in welchen Berufen gibt, finden Sie z.B. bei den Berufsbeschreibungen der jeweiligen Berufe im BERUFENET unter dem Punkt » Tätigkeit » Weiterbildung.

Der Meistertitel

Die bekannteste Weiterbildung im Handwerk ist die Meisterprüfung. Geregelt wird die Vergabe des Meistertitels und alle damit zusammenhängenden Rechte in der Handwerksordnung (HwO). Die Vorbereitung auf die Prüfung erfolgt z.B. über Lehrgänge, die von den Handwerkskammern angeboten werden und deren Dauer unterschiedlich ist. Zugangsvoraussetzung für die Prüfung ist in der Regel eine erfolgreich bestandene Gesellen- oder Abschlussprüfung.

Die Technikerausbildung

Eine erfolgversprechende Weiterbildung in vielen Berufsbereichen, z.B. Bau- oder Maschinentechnik, ist eine Technikerausbildung an einer Fachschule. Der Abschluss erfolgt über eine staatliche Prüfung, die genauen Regelungen sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich - wodurch es auch unterschiedliche Abschlussbezeichnungen gibt. Die Fortbildungsdauer beträgt in Vollzeit mindestens zwei Jahre. Zugangsvoraussetzung ist in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf und Berufserfahrung bzw. eine längere Berufstätigkeit.

Betriebswirt/in, Fachwirt/in und Fachkaufleute

Eine Jugendliche sitzt an einem Tisch in einem Lehrraum und lauscht dem Unterricht.
Um beruflich weiterzukommen, ist Lernbereitschaft wichtig.

Vor allem betriebswirtschaftlich ausgerichtet sind die Weiterbildungen als Betriebswirt/in, Fachwirt/in und Fachkaufmann/-frau. Letztere sind bundesweit einheitlich durch das Berufsbildungsgesetz geregelt und werden bei unterschiedlichen Bildungsanbietern angeboten. Voraussetzung ist in der Regel jeweils die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und Berufspraxis bzw. eine längere Berufstätigkeit. Betriebswirte und -wirtinnen werden zum Teil in Fachschulen ausgebildet, die mit einer staatlichen Prüfung enden, oder bei anderen Bildungsträgern. Die Abschlussprüfung ist dann intern geregelt.

Studium auch ohne Abi

Für ein Studium ist zwar grundsätzlich die Hochschulreife vorausgesetzt, aber es gibt auch Ausnahmen. Jedes Bundesland hat unterschiedliche Regelungen, die festlegen, unter welchen Bedingungen man auch ohne Abitur an die Hochschule gehen kann. Diese Bedingungen können die Meisterprüfung bzw. eine vergleichbare Fortbildung, Berufserfahrung aber auch eine Eignungsprüfung beinhalten. Am besten informiert Ihr Kind sich bei der gewünschten Hochschule, welche Voraussetzungen konkret erfüllt sein müssen.

Schulabschlüsse nachholen

Wenn es auf der Schule beim ersten Mal nicht geklappt hat, hat Ihr Kind auch nach der Ausbildung noch die Möglichkeit, einen Schulabschluss nachzuholen. Auf diesem sogenannten zweiten Bildungsweg kann Ihr Kind in einer Volkshochschule, Abendschule, an einem Kolleg oder über Fernunterricht den mittleren Bildungsabschluss oder das Abitur erwerben. Angebote findet Ihr Kind z.B. über KURSNET.

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Stand: 25.01.2012
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