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Veröffentlicht am
15.06.2009
http://www.planet-beruf.de/Portraet-Umweltberu.7811.0.html?&type=8

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Porträt: Umweltberufe

Umwelt- und Energieberufe haben Zukunft

Du willst dich beruflich für die Umwelt und ein gutes Klima einsetzen? Dann stehen dir viele Berufe offen, denn Umwelt- und Energieberufe boomen.

Person füllt ein Glas mit Leitungswasser.
Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik sorgen dafür, dass klares Trinkwasser aus dem Wasserhahn fließt.

Wenn du als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik arbeitest, trägst du viel Verantwortung. Schließlich bist du dafür zuständig, dass das Leitungswasser eine Topqualität hat und trinkbar ist. Kenntnisse in Biologie und Interesse für chemische Vorgänge sind da ein großes Plus.

Ein Händchen für Chemie und Technik

Sorgfältig musst du Chemikalien im richtigen Verhältnis mischen und dem Wasser zugeben. Um die komplizierten Förderanlagen und Maschinen zu bedienen oder notfalls zu reparieren, brauchst du ein Händchen für Technik.

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Im Labor: Auszubildender nimmt eine Wasserprobe
Als Fachkraft für Abwassertechnik oder für Wasserversorgungstechnik bist du fit in Chemie und prüfst im Labor die Wasserqualität.
Im Labor: Auszubildender prüft die Reinheit des Wassers.
Sorgfältig werden die Chemikalien im Labor gemischt.

Abtauchen mal anders

Als Fachkraft für Abwassertechnik trägst du dazu bei, dass gebrauchtes und verschmutztes Wasser nicht in die Umwelt gelangt. Denn du bereitest das Abwasser wieder auf. Mit Chemie, Physik und Biologie kennst du dich darum gut aus. 

Ab und zu tauchst du auch unter: In unterirdischen Kanalsystemen arbeitest du im Team und prüfst etwa, ob Rohre gut abgedichtet sind. Manche Kanäle sind so niedrig, dass du dich nur gebückt bewegen kannst.

Zu sehen ist ein Einstieg in die Kanalisation.
Einfach mal abtauchen: Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice steigen in das Kanalsystem hinab und prüfen es auf Beschädigungen.

Kräftig zupacken

Du scheust auch nicht davor zurück, kräftig zuzupacken. Durch Handschuhe und einen besonderen Arbeitsanzug gut geschützt, stört es dich nicht, mit Abwasser oder Schmutz in Berührung zu kommen. Du bist nicht nur technisch begabt, sondern eignest dir spätestens in der Ausbildung Kenntnisse in der Datenverarbeitung an. Die brauchst du, denn im Klärwerk lassen sich viele Maschinen nur mit dem Computer steuern. 

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Technik vom Feinsten

Als Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice kennst du keine Platzangst. Denn du untersuchst das öffentliche Kanalnetz oder Rohrnetze und Tanks regelmäßig nach Rissen, Beschädigungen oder Verstopfungen. Weil es darin dunkel und eng sein kann, verwendest du bei dieser Arbeit Spezialkameras. Die Bedienung fällt dir leicht, schließlich kennst du dich mit Technik aus. Auch die ferngesteuerten Roboter lenkst du geschickt. Sie helfen dir dabei, beschädigte Stellen abzudichten.

Aufgepasst!

Indem du die Leitungssysteme intakt hältst, verhinderst du, dass Abwasser und umweltschädliche Stoffe in das Grundwasser gelangen. Schon ein kleiner Fehler - sei es ein übersehenes Loch oder eine mangelhaft abgedichtete Stelle - führen dazu, dass Schadstoffe austreten, die nicht nur die Umwelt, sondern auch die Menschen schwer schädigen können. Darum arbeitest du stets konzentriert und kontrollierst lieber alles zweimal.

Ein angehender Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sägt ein Plastikrohr zurecht.
Ob Sägen, Schweißen oder Löten - Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik machen sich mit viel handwerklichem Geschick an die Arbeit.
Ein angehender Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik zieht Ventile an Heizungsrohren fest.
Gleich wird's warm: Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bringen auch defekte Heizungen zum Laufen.

Im Einsatz für die Umwelt

Als Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bist du zur Stelle, wenn Hausbesitzer Waschbecken, Duschen oder andere sanitäre Einrichtungen eingebaut haben möchten. Du bist nicht nur fit im Umgang mit Kunden und Kollegen, sondern bringst auch viel handwerkliches Geschick für Tätigkeiten wie Sägen, Schneiden, Bohren, Schweißen, Löten, Verschrauben oder Kleben mit. 

Passendes Klima

Dank deines Einsatzes wird es deinen Kunden im Winter richtig warm ums Herz. Und im Sommer können sie mit deiner Hilfe einen kühlen Kopf bewahren. Denn du installierst Heizungen, aber auch Lüftungssysteme und Klimaanlagen und wartest diese. Umweltbewusst bist du von Berufs wegen. Schließlich weißt du, welche Heiz- und Energiesysteme umweltfreundlich sind und wie man sie anbringt.

In anderen Berufen die Umwelt schützen

Wer unter den genannten Umwelt- und Energieberufen nicht den passenden Wunschberuf gefunden hat, kann dennoch beruflich im Umweltschutz tätig werden. Schließlich kommt ein Umweltunternehmen nicht ohne Fachleute aus, die sich etwa mit IT, Marketing, Personalbetreuung, Vertrieb und Buchhaltung auskennen.

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planet-beruf.de >> Stand: 15.06.2009
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