Premiere im Betrieb
Mein erster Tag in der Ausbildung
Unbekannte Aufgaben, neue Kolleginnen und Kollegen, viele Informationen - mit dem ersten Ausbildungstag beginnt ein aufregender Lebensabschnitt. Lies nach, wie es Daniel, einem angehenden Industriekaufmann, ergangen ist.

- Am ersten Tag müssen einige Formulare wie z.B. der Personalbogen ausgefüllt werden.
Seinen ersten Tag bei der KÖNIG & MEYER GmbH & Co. KG, einem Hersteller für Musikzubehör, hat Daniel noch in guter Erinnerung.
planet-beruf.de: Um wie viel Uhr bist du an deinem ersten Tag aufgestanden?
Daniel: Ich war schon um halb 6 aus den Federn. Arbeitsbeginn war zwar erst um 7 Uhr, aber ich wollte noch frühstücken. Außerdem sind es mit dem Auto 25 km bis zu meinem Ausbildungsbetrieb, das dauert schon ein bisschen, und ich wollte nicht zu spät kommen.
planet-beruf.de: Und, wie ging es dann los?
Daniel: Ich war an diesem Tag der einzige neue Azubi und wurde zuerst von meinem Ausbilder und später auch vom Personalleiter begrüßt. Nachdem ich den Personalbogen ausgefüllt hatte, wurde ich durch die Firma geführt. Danach ging es in meinen ersten Einsatzbereich, die Versandabteilung. Dort hatte ich für die ersten sechs Wochen meinen Arbeitsplatz. Nach einer Einführung in allgemeine Betriebsbestimmungen und einer Arbeitsschutz- und Sicherheitsunterweisung habe ich meine Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und gleich meine erste Aufgabe bekommen.

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PrivatDaniel ist angehender Industriekaufmann.
planet-beruf.de: Was war deine erste Aufgabe?
Daniel: Ich war für die Kommissionierung von Waren zuständig. Das bedeutet, dass ich Waren aus dem Lager holte, die verkauft wurden. Dafür wird automatisch ein Kommissionierungsbeleg gedruckt, ähnlich wie ein Einkaufszettel, auf dem der Lagerort des Artikels steht. Diesen brachte ich dann zur Packstation.
planet-beruf.de: Sind an deinem ersten Tag auch Pannen passiert?
Daniel: Zum Glück nicht! Ich war morgens nur etwas unsicher, ob ich am richtigen Treffpunkt bin. Es gibt mehrere Eingänge und zwei Werke, von denen ich zuvor nur das eine kannte. Ich habe aber den richtigen Eingang gefunden. Ein bisschen schwierig fand ich, die neuen Namen zu lernen und mir zu merken, wer wofür zuständig ist. Da ich zuvor schon in einigen Ferienjobs Erfahrung gesammelt habe, habe ich mich dadurch nicht aus der Ruhe bringen lassen.
planet-beruf.de: Gefällt dir deine Ausbildung und hast du dich inzwischen gut eingelebt?
Daniel: Ja, und die Ausbildung und mein Beruf gefallen mir sehr. Nach meiner Ausbildung würde ich gerne weiter hier arbeiten, die Übernahmechancen sind allgemein gut.














