Schulsanitätsdienst
"Es tut gut zu wissen, was bei Unfällen zu tun ist"
Johanna hilft gerne Menschen. Als vor einem Jahr das Rote Kreuz an ihre Schule kam und Schulsanitäterinnen ausbildete, stand für die 15-Jährige deshalb fest: Ich mache mit. Seitdem verbringt Johanna einige Pausen als Pausenaufsicht und bleibt dienstags länger an der Schule. Ein Einsatz, den sie nicht bereut.

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Hauptschule Osterode "Am Neustädter Tor"Johanna ist an ihrer Schule als Schulsanitäterin im Einsatz.
Auf dem Pausenhof laufen die Schüler und Schülerinnen kreuz und quer. Die einen sitzen auf Bänken herum, andere spielen Basketball, wieder andere steigen an der Kletterwand hoch. Mitten drin im Getümmel: Johanna. Sie hat eine blaue Sanitäterweste an und geht durch die Menge. Das tut sie immer, wenn sie, wie heute, als Schulsanitäterin zur Pausenaufsicht eingeteilt ist.
Aufsichten, Dienstpläne & Üben
Mit dem Gong endet Johannas Schicht. Sie hat jetzt Unterricht. Ihr nächster Einsatz ist Dienstag nach der 6. Stunde. Zu dieser Zeit trifft sie sich regelmäßig mit ihren Sanitätskollegen. Hier wird festgelegt, wer wann Pausenaufsicht macht. "Oder wir kontrollieren, ob die Verbandskästen an der Schule vollständig sind. Und wir dokumentieren unsere Einsätze in einem Notizbuch", erklärt Johanna.
Für Andere da sein
Natürlich wird auch praktisch geübt. Alle Sanitäter/innen haben am Anfang ihrer Laufbahn eine Schulung vom Roten Kreuz bekommen. "Wir haben gelernt, wie man Blutdruck misst, wie man Verbrennungen, Schnittwunden und andere Verletzungen behandelt und wie die Wiederbelebung funktioniert", erklärt Johanna. Dieses Wissen muss immer frisch bleiben.

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Hauptschule Osterode "Am Neustädter Tor"Als Sanitäterin weiß Johanna, was bei Unfällen zu tun ist.
Technisches Können & Ruhe
Technisches Können ist die eine Voraussetzung für einen guten Sanitäter. Die andere ist, beim Einsatz Ruhe zu bewahren. Johanna selbst schafft das, indem sie im Kopf die Schritte durchgeht, die sie für den Notfall gelernt hat. "Ich mache mir klar, dass ich ja weiß, was ich tun muss, bis Hilfe eintrifft. So klappt’s", sagt Johanna.
Durch den Sanitätsdienst hat Johanna nicht nur für die Schule, sondern auch fürs Leben gelernt. Ihr Wissen konnte sie auch schon an ihrem Bruder einsetzen.












