Logo Planet-Beruf.de
Veröffentlicht am
28.09.2011
http://www.planet-beruf.de/

Dieser Artikel befindet sich im Archiv und wird nicht mehr aktualisiert!

Soziale Arbeit

"Mit Menschen zu arbeiten ist für mich das Höchste"

Im Oktober beginnt Toni sein Studium im Fach "Soziale Arbeit". Nach einer Ausbildung als Sozialassistent und einem Fachhochschulabschluss kommt der 19-Jährige damit ans Ziel seiner Wünsche: Er erschließt sich neue Aufgabengebiete in der Arbeit mit Menschen.

Toni mit einem Stofftier und Kinderzeichnungen in der Hand.
Toni Fröhlich
Sein Interesse für den sozialen Bereich entdeckte Toni bei einem Praktikum im Kindergarten.

Erste Station: ein Beruf mit Kindern

In welche Richtung er beruflich wollte, stand für Toni schon lange fest. Seit einem Praktikum in der 9. Klasse: "Ich habe damals im Kindergarten gearbeitet und sofort gemerkt: Das ist es. Ich hatte Talent, die Kinder zu unterhalten und ihnen etwas beizubringen. Und es hat mir Spaß gemacht", erzählt Toni.

Mehr Chancen dank Studium

Die Möglichkeit, einen höheren Schulabschluss zu erwerben, wollte sich Toni nicht entgehen lassen. Schließlich berechtigt die Fachhochschulreife zum Studium. "Und mit einem Studienabschluss stehen mir mehr Einsatzmöglichkeiten im sozialen Bereich offen", sagt Toni. "Außerdem kann ich mehr verdienen."

So hat er sich für die Doppelqualifikation entschieden und neben der Berufsausbildung für die Fachhochschulreife gelernt. "Meine Noten waren viel besser als früher in der Schule", erzählt der 19-Jährige. "Damit stand für mich fest: Ich ziehe das durch und gehe dann studieren."

Doppelqualifikation

Du kannst in manchen Berufen eine duale oder schulische Berufsausbildung machen und erwirbst gleichzeitig deine Fachhochschulreife. Das nennt man Doppelqualifikation. Voraussetzung dafür ist der mittlere Bildungsabschluss. Nach dem mittleren Bildungsabschluss bewarb er sich um einen schulischen Ausbildungsplatz als Sozialassistent. An der Schule, die ihn annahm, war es möglich, gleichzeitig die Fachhochschulreife zu erwerben.

Die Arbeit mit Kindern ist auch nach dem Studium wichtig

Inzwischen hat Toni Berufs- und Schulabschluss in der Tasche. Auch sein halbjähriger Einsatz in einer Kindertagesstätte, den er zur Anerkennung der Fachhochschulreife brauchte, liegt hinter ihm. Momentan absolviert er ein Vorpraktikum zum Studium - in einem Familienwohnheim. Dort betreut er Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren. Er lebt mit ihnen zusammen, hilft ihnen bei Hausaufgaben und Problemen und ist damit voll in seinem Element.

Auch nach dem Studium würde er hier gerne weiterarbeiten. "Eine Stelle in der Verwaltung reizt mich nicht", sagt der 19-Jährige. "Ich möchte direkt mit Kindern arbeiten. Sie zu erziehen, zu fördern und ihnen zu helfen, erwachsen zu werden, ist eine wichtige und schöne Aufgabe", sagt er strahlend. "Man bekommt so viel dafür zurück."

nach oben

Studenten im Hörsaal.
Ein Studium eröffnet auch im sozialen Bereich größere berufliche Möglichkeiten.
Junger Mann mit Anatomiebuch.
Wer beruflich weiterkommen möchte, muss bereit sein zu lernen.

Abschlussbezeichnung

Den Berufsabschluss als Sozialassistent/in erwirbt man durch eine schulische Ausbildung, die nach landesrechtlichen Regelungen durchgeführt wird. In manchen Bundesländern heißt die Abschlussbezeichnung auch Sozialhelfer/in.

nach oben

Diese Seite bookmarken: MeinVZ, StudiVZ und SchülerVZ Social Bookmark Icon Delicious Social Bookmark Icon Facebook Social Bookmark Icon Twitter Social Bookmark Icon Google Social Bookmark Icon Mister Wong Social Bookmark Icon Yahoo Social Bookmark Icon Yigg Social Bookmark Icon
Stand: 18.03.2010
Link öffnet in neuem Fenster: BERUFE-UniversumLink öffnet in neuem Fenster: Bewerbungstraining

Mehr Infos

Berufe von A bis Z:

Sozialhelfer/-assistent/in

Weitere Infos im Netz

Download

Den gesamten Beitrag aus "MINT/SOZIAL for you, Ausgabe 2010" als PDF-Datei herunterladen:

"Mit Menschen zu arbeiten ist für mich das Höchste"

Logo Bundesagentur für Arbeit