Statements: Berufe im sozialen Bereich
"Der Dank der Menschen ist das Schönste"
Für Jan und Simon ist es wichtig, anderen zu helfen. Ob als Altenpfleger oder Operationstechnischer Assistent: Die Dankbarkeit der Menschen ist ihr schönster Lohn.
Jan, 21, Ausbildung zum Altenpfleger

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PrivatJan ist es wichtig, anderen Menschen zu helfen.
"Für mich stand schon von Anfang an fest, dass ich einen sozialen Beruf wählen werde. Ich bin niemand, der gerne in einem Büro über Papieren brütet. Ich möchte mit Menschen zu tun haben. Natürlich ist mein Beruf nicht immer leicht: Man muss z.B. damit umgehen können, dass Bewohner/innen des Pflegeheimes, die man mag, auch sterben.
Aber es ist mir wichtig, sozial aktiv zu sein und hilfsbedürftigen Menschen zu helfen. Wenn man es schafft, zu einem Menschen mit Demenz eine Beziehung aufzubauen, dann ist das sehr berührend. Es gibt immer wieder besonders schöne Momente im Alltag, wenn man die Dankbarkeit der alten Menschen erfährt. Zu hören: 'Das haben Sie gut gemacht, Sie sind ein Netter', das ist der beste Lohn.
Leider gibt es in unserem Pflegeheim nicht viele Altenpfleger, der Beruf wird immer noch als Frauenberuf abgestempelt. Dabei ist es wirklich wichtig, dass auch mal ein Mann dabei ist, der kräftig zupacken kann."

- In Deutschland werden die Menschen immer älter. Die Altenpflege ist daher ein Beruf mit Zukunft.

- Im OP muss es steril zugehen. Daher tragen Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen spezielle Schutzkleidung.
Gute Chancen
Die Gesundheitswirtschaft in Deutschland wächst ständig. Daher hast du in sozialpflegerischen Berufen gute Aussichten, eine Stelle zu finden.
Simon, 21, Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten
"Ich wollte beruflich in Richtung Medizin gehen. Ich habe im Internet recherchiert und bin dabei auf den Beruf Operationstechnischer Assistent gestoßen. Das war genau das, was ich gesucht habe.
Ich bin jemand, der immer ein offenes Ohr für andere hat. Das hilft mir in dieser Ausbildung, schließlich muss ich nicht nur den Operationssaal vorbereiten und dem Arzt bei der Operation assistieren, sondern auch die Menschen vor und nach der OP betreuen. Vor einer OP haben die meisten Menschen Angst. Manche möchten lieber für sich bleiben und nicht angesprochen werden, andere reden vor lauter Aufregung ganz viel. Das erfordert viel Feingefühl.
Ich trage in diesem Beruf große Verantwortung. Aber ich habe auch immer das gute Gefühl, helfen zu können. Ich finde es schön, wenn die Menschen, die z.B. eine Operation unter Teilnarkose überstanden haben, sich für die erfolgreiche Operation bedanken. Ich glaube, das ist das Schönste, was es in diesem Beruf geben kann."
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