Statements: Soziale Berufe
Soziale Berufe haben's in sich
Sven, Holger und Konrad machen alle eine Ausbildung in sozialen Berufen. Für sie gibt es nichts Schöneres, als mit Menschen zu arbeiten und täglich Dankbarkeit zurückzubekommen.
Konrad, Ausbildung zum Orthopädiemechaniker
"Orthopädiemechaniker wollte ich zum einen wegen der handwerklichen Tätigkeit und zum anderen wegen der Arbeit mit Menschen werden. Zum Beispiel Menschen mit Behinderung, die eine Lähmung haben oder eine Prothese brauchen, weil sie ein Bein verloren haben. Ich freue mich, wenn ich jemandem helfen kann und die Person mit einer orthopädischen Hilfe wieder gehen kann. Es gibt mir ein gutes Gefühl, wenn alles passt und die Leute zufrieden sind. Außerdem ist es eine Branche, die gut läuft, auch in Zeiten der Wirtschaftskrise."

- Körperkraft ist in sozialen Berufen bei vielen Aufgaben gefragt.
Sven, Ausbildung zum Rettungsassistenten
"Während meines Zivildienstes bin ich häufig bei Krankentransporten mitgefahren und habe mich mit den Rettungsassistenten über ihre Ausbildung unterhalten. Das hat mir so gut gefallen, dass ich diesen Beruf unbedingt lernen wollte. Jeder Tag in der Arbeit mit Menschen ist anders. Ich bin ständig unterwegs, treffe die unterschiedlichsten Personen und darf ihnen helfen. Die Patienten befinden sich meist in einer Extremsituation, wenn wir gerufen werden. Die Dankbarkeit, die ich zurückbekomme, ist daher enorm groß. Das finde ich toll. Für männliche Patienten ist es oft angenehmer, wenn sie von einem Mann behandelt werden. Bei Frauen ist es genau umgekehrt. Es braucht einfach beide Geschlechter."

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PrivatHolger lernt Heilerziehungspfleger.
Holger, Ausbildung zum Heilerziehungspfleger
"Vor meiner jetzigen Ausbildung habe ich ehrenamtlich im Behindertenwohnheim gearbeitet. Im Wohnheim haben sie mir angeboten, eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger zu machen, und ich habe sofort zugesagt. Neben meinen neun Kolleginnen bin ich der einzige Mann. Sie sind sehr froh, dass ich da bin. Denn für diesen Beruf braucht man viel Körperkraft. Zum Beispiel wenn wir einen Bewohner aus dem Bett in den Rollstuhl heben müssen. Wir haben auch viele junge, männliche Bewohner im Wohnheim. Manche Themen besprechen sie lieber mit mir. Sie fühlen sich wohler, wenn sie mit einem männlichen Ansprechpartner reden können. Ich finde es toll, für andere da zu sein, und mache diesen Beruf sehr gerne. Es ist ein schönes Gefühl, dass sich die Bewohner freuen, wenn ich komme."
Soziale Berufe haben Zukunft
Weil die Bevölkerung immer älter wird, werden Pflegekräfte gebraucht. Und Kindergärten zum Beispiel brauchen auch männliche Erzieher. In sozialen Berufen wie Altenpfleger oder Erzieher hast du deshalb gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.














