Tipps: Aufgaben erledigen
Morgen, morgen, nur nicht heute …
"Eigentlich wollte ich …" - kennst du das? Dann leidest auch du unter einer weit verbreiteten "Krankheit": Aufschieberitis! Hier findest du Tipps, wie du deinen inneren Schweinehund überwindest:
Tipp 1: Entwirf einen Plan

- Schreibe eine übersichtliche Liste!
Ein riesiger Berg von Aufgaben liegt vor dir und du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Bringe erst einmal Ordnung hinein und mache eine Liste mit allem, was du schon lange erledigen wolltest. Schreibe die Aufgaben übersichtlich auf ein Blatt Papier. Du wirst sehen: Hat das Ganze erst einmal eine Form, sieht es nur noch halb so schlimm aus!
Tipp 2: Kleine Häppchen statt großer Brocken
Unterteile die Aufgaben auf deiner Liste in kleinere Unterpunkte, die du schnell erledigen kannst. Den Punkt "Zur Berufsberatung gehen" kannst du z.B. so unterteilen:
- Informieren, wer eine Berufsberatung durchführt (z.B. im Internet)
- Anrufen und einen Termin vereinbaren
- Termin wahrnehmen
- Gespräch mit dem Berufsberater nachbereiten
Rundum gut betreut
Tipp 3: Setze dir Ziele
Jetzt geht es um klare Ziele. Nimm dir z.B. vor, jeden Tag einen Punkt auf deiner Liste zu erledigen und fange mit den angenehmen Aufgaben an.
Wichtig: Nicht zu viel vornehmen! Wenn du dein Tagesziel erreicht hast und noch mehr machen möchtest - super.
Wenn du dir zu viel vorgenommen hast und nicht alles schaffst, hat dich die Aufschieberitis gleich wieder im Griff. Deshalb: Nur das in Angriff nehmen, was du auch wirklich schaffst!

- Belohne dich nach erledigten Aufgaben mit etwas, was dir Spaß macht!
Tipp 4: Belohne dich
Überlege dir kleine Belohnungen für alles, was du dir vorgenommen hast, z.B.: "Wenn ich einen Termin bei der Berufsberatung vereinbart habe, gehe ich danach ins Freibad."
Aber: Nicht schummeln! Sei ehrlich dir selbst gegenüber und genieße die Belohnung nur, wenn du die Aufgaben auch wirklich erledigt hast.
Tipp 5: Erzähle anderen von deinen Plänen
Erzähle deinen Eltern oder Freunden davon, was du alles erledigen möchtest. Damit bist du in Zugzwang und kannst dich nicht drücken, wenn sie fragen: "Wolltest du nicht Bewerbungen schreiben?" oder "Warst du eigentlich schon bei der Berufsberatung?"












