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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Tipps: Bewerbungsform

Online versus Print

Welche Bewerbungsform passt wann am besten?

Nicht überall haben Online-Bewerbungen inzwischen die klassische Bewerbungsmappe abgelöst. Doch gerade in großen Unternehmen wird die Bewerbung über das Internet mehr und mehr Standard. Wer sich auch auf elektronischem Weg bewerben kann, ist daher klar im Vorteil.

Drei Jugendliche sitzen auf einer Parkbank und schauen sich eine Bewerbungsmappe an.
Ob Online oder Print - eine sorgfältige Gestaltung der Unterlagen ist Pflicht.

Online-Bewerbungen werden von vielen Betrieben akzeptiert, wenn nicht gar gewünscht. Gerade in der IT-Branche beweist Ihr Kind mit einer elektronischen Bewerbung, dass es mit dem Medium "Internet" umgehen kann. Kleine und mittelständische Betriebe, die fernab des World Wide Web agieren, bevorzugen oft noch postalische Einsendungen. Ihre Tochter oder Ihr Sohn sollte sich also zunächst nach der jeweils gewünschten Bewerbungsform erkundigen.

Bewerbung per E-Mail

Ob Online-Bewerbung oder klassische Bewerbungsmappe, auf eine sorgfältige und ansprechende Gestaltung und vollständige Unterlagen achten Personaler in beiden Fällen. Wie die schriftliche Bewerbungsmappe besteht auch die E-Mail-Bewerbung aus einem Anschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf, einem Bewerbungsfoto sowie eingescannten Schul- und Praktikumszeugnissen und Nachweisen über Zusatzqualifikationen.

Das Anschreiben kann Ihr Kind direkt in der E-Mail verfassen und die übrigen Unterlagen in einer Datei im Anhang mitschicken. Noch leichter macht es Ihr Kind den Personalverantwortlichen, wenn es das Anschreiben gemeinsam mit den anderen Dokumenten speichert. Zur Formatierung empfiehlt sich das PDF-Format. Dieses ist weit verbreitet, schreibgeschützt und überträgt keine Computerviren. In der E-Mail selbst verweist Ihr Kind in diesem Fall kurz und höflich auf die Bewerbungsunterlagen im Anhang.

Ein Junge und ein Erwachsener schauen sich einen Lebenslauf am Laptop an.
Mit einer Online-Bewerbung zeigt Ihr Kind, dass es mit dem Internet umgehen kann.

Online-Bewerbungsformulare

Gerade größere Unternehmen stellen auf ihren Webseiten standardisierte Bewerbungsformulare zur Verfügung. Hier werden persönliche Daten, schulische Qualifikation und berufliche Erfahrungen abgefragt. Ein Anschreiben ist in der Regel nicht erforderlich. Zusätzlich kann Ihr Kind oft weitere Bewerbungsunterlagen hochladen. Dieses Angebot sollte es wahrnehmen. Genauso empfiehlt es sich, Felder wie "sonstige Angaben" zu nutzen, um seine besonderen Fähigkeiten hervorzuheben.

Ähnliche Bewerbungsprofile kann Ihr Kind in Stellenbörsen wie der JOBBÖRSE anlegen, um sich Ausbildungsbetrieben vorzustellen. Doch prüfen Sie den Anbieter genau, bevor Ihr Kind auf einer Webseite seine persönlichen Daten hinterlässt. Stellen Sie auch sicher, dass die Profilseite vor dem Zugriff Unbefugter geschützt ist.

Tipps für die perfekte E-Mail-Bewerbung

  • Sorgfalt ist Pflicht! Lässige Formulierungen, Smileys und Sonderzeichen sind unangebracht.
  • Statt die Bewerbung an eine allgemeine Adresse wie info@betrieb.de zu senden, sollte Ihr Kind die E-Mail-Adresse des offiziellen Ansprechpartners erfragen.
  • Als Absender empfiehlt sich eine E-Mail-Adresse, die sich aus Vor- und Nachnamen Ihres Kindes zusammensetzt.
  • Die Größe der Anhänge sollte 2 MB nicht überschreiten.
  • In die Betreffzeile gehört die Ausbildungsstelle, für die sich Ihre Tochter oder Ihr Sohn bewirbt.
  • Vor dem Absenden sollte Ihr Kind die Bewerbung an seine eigene E-Mail-Adresse senden und den Anhang probeweise ausdrucken. Auch eine Virenprüfung lohnt sich.
  • Wenn es nach zwei Wochen noch keine Antwort erhalten hat, sollte Ihr Kind sich nach dem Verbleib seiner Bewerbung erkundigen.

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Stand: 23.09.2009
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