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Veröffentlicht am
08.07.2009
http://www.planet-beruf.de/Tipps-E-Mail-Knigge.8048.0.html?&type=99

Tipps: E-Mail-Knigge für Azubis

Hi Chef! :-) Dos und Don’ts in der E-Mail

Eine E-Mail ist oft praktischer, bequemer und schneller als ein Brief. Meist aber auch formloser und umgangssprachlicher. Bei E-Mails an Freunde und Familie ist das okay. Im Berufsleben kann dies aber auch schnell daneben gehen. Damit du nicht ins Fettnäpfchen trittst, hier ein paar Tipps.

Ein Mädchen sitzt vor dem Computer und liest E-Mails.
Im Berufsleben musst du oft E-Mails schreiben und lesen.

Empfänger:

Setze nur die Person in das Adressfeld "An...", von der du eine Reaktion erwartest. Diejenigen, die nur informiert werden, setzt du ins "CC..."-Feld.
Mit dem "BCC…"-Feld solltest du vorsichtig sein: Hiermit kannst du Empfänger angeben, von denen der eigentliche Empfänger der E-Mail nichts erfährt - das kann unfair sein und schnell als "Schnüffelei" ausgelegt werden.

Betreff:

Der Betreff entscheidet, ob eine E-Mail gelesen, wiedergefunden oder gleich gelöscht wird oder nicht. Enthält er z.B. Schlagwörter wie "neu, aktuell, wichtig" kann es sein, dass die E-Mail vom Spamfilter aussortiert wird und den Empfänger nie erreicht.
Der Betreff sollte kurz und klar formuliert sein und den Inhalt oder Grund der E-Mail sofort erkennbar machen.

Form:

Ein aufgeschlagenes Lexikon.
Richtige Rechtschreibung ist wichtig - lieber noch einmal nachschlagen!

Korrekte Rechtschreibung ist wichtig. Damit man deine E-Mail gut lesen kann, solltest du weder alles klein noch alles groß schreiben. Auch auf Smileys und Abkürzungen, wie MfG (Mit freundlichen Grüßen), solltest du unbedingt verzichten. Eine E-Mail ist keine SMS. Als Schriftart verwende am besten Courier oder Arial, also eine so genannte non-proportionale Schriftart.

Außerdem gilt: Schreibe keinen Roman, sondern komme auf den Punkt. Verwende für jeden neuen Gedanken einen Absatz - das erleichtert den Lesefluss.

Anrede und Verabschiedung:

Auch wenn E-Mails oft spontaner und zwangloser sind als ein Brief, solltest du die Umgangsformen wahren. Eine freundliche Anrede (Sehr geehrte/r...), die Ansprache mit "Sie", ein höflicher Ton, ein netter Gruß (Freundliche Grüße) und dein vollständiger Name am Schluss sind das A und O.

Signatur:

Die Signatur am Schluss ist wie deine Visitenkarte - sie lässt den Empfänger wissen, wie er dich erreichen kann. Wie die Signatur genau aussieht, hängt vom Betrieb ab, bei dem du arbeitest. Meist enthält sie Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Homepage.

Anhang:

Falls du deiner E-Mail Dateien anhängen möchtest, achte darauf, dass sie nicht größer sind als 1 MB und ein übliches Dateiformat haben, das jeder öffnen kann. Weise in der E-Mail auf den Anhang hin und beschreibe kurz, was sich dahinter verbirgt - so kann der Empfänger selbst entscheiden, ob er diesen öffnet oder nicht.

Versand:

Bevor du die E-Mail abschickst, schau sie dir noch einmal genau an. Hast du die oben genannten Punkte alle beachtet? Dann kann ja nichts schief gehen.

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