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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Tipps: Persönliche Kontakte nutzen

Wer nicht fragt …

Marco, 21 Jahre, Ausbildung zum Isolierfacharbeiter:

"Auf meinen Ausbildungsbetrieb bin ich gekommen, da ein Freund einen Mitarbeiter der Firma kennt und diese empfohlen hat."

Tipp: Erzähle möglichst vielen Personen in deinem Bekannten- und Freundeskreis von deiner Ausbildungsplatzsuche.

Du informierst dich gerade über Berufe und Ausbildungsstellen, weißt aber noch nicht so recht, in welche Richtung du gehen willst? Dann nutze doch die Erfahrung anderer! Marco, Lisa und Liam etwa konnten von ihren Beziehungen profitieren.

Bei der Suche nach der passenden Ausbildung brauchst du viele Informationen über Berufe oder freie Ausbildungsstellen. Ins Internet oder in die Zeitung zu schauen, ist dabei ein Weg. Ein anderer ist es, deine persönlichen Beziehungen zu nutzen. planet-beruf.de zeigt dir drei Beispiele, wie so etwas gehen kann.

Lisa, 18 Jahre, Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau:

Porträt von Lisa.
Privat
Lisa bekam viele Infos über die Reisebranche von ihrer Mutter.

"Meine Mutter arbeitet in einem Reisebüro, daher habe ich schon immer vieles über die Reisebranche mitbekommen. Ich habe mit meiner Mutter zuerst über ihre Aufgaben im Reisebüro gesprochen, dann hat sie mir aber auch Artikel aus Fachzeitschriften zum Thema Reiseveranstaltung mitgebracht.
Das war genau das, was meinen Vorstellungen entsprach. Beworben habe ich mich dann bei einem Reiseveranstalter hier in der Gegend, über den ich schon einiges gelesen hatte."

Ihr Tipp: "Wenn Verwandte oder Freunde in einem Beruf arbeiten, der einen interessiert, kann man viele hilfreiche Informationen bekommen."

Ein Porträt von Liam. Er trägt braune mittellange Haare und eine weiße sportliche Weste.
Privat
Liam kam über seinen Vater zur Ausbildung.

Liam, 18 Jahre, Ausbildung zum Gärtner - Garten und Landschaftsbau

"Auf die Ausbildung bin ich gekommen, weil mein Vater den Beruf ausübt und ich schön öfter in der Firma, wo er arbeitet, Praktika gemacht habe. Das hat mir gut gefallen.
Mein Vater kennt den Chef recht gut und hat für mich einen Termin bei ihm ausgemacht. Bei dem Gespräch habe ich viel über die Ausbildung erfahren und mich entschieden, dass ich das machen will. Meine Bewerbungsunterlagen habe ich dann gleich persönlich vorbeigebracht."

Sein Tipp: "Es ist sehr wichtig, sich bei seinen Verwandten und Bekannten zu erkundigen, ob sie jemanden kennen, der einen Ausbildungsplatz hat."

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Netze spannen

Der englische Begriff Networking oder deutsch Netzwerken bedeutet für deine Berufswahl: möglichst viele Leute kennen, die einem bei der Ausbildungsplatzsuche helfen können. Das kann entweder direkt sein, indem sie dir Infos über Berufe oder freie Ausbildungsplätze geben, oder indirekt, wenn sie wiederum jemanden kennen, der dir weiterhelfen kann.

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Stand: 26.08.2009
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Mehr Infos

Auch über ehrenamtliche Tätigkeiten oder eine Bildungspatenschaft kannst du Kontakte knüpfen und Informationen sammeln.

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