Topstory: Maria Höfl-Riesch
"Man muss sich immer wieder neu motivieren!"
Talent, Ehrgeiz und Disziplin - Maria Höfl-Riesch wollte immer die Beste sein und hat es mit dieser Einstellung an die Weltspitze im Skisport gebracht. planet-beruf.de hat sie verraten, dass es ihr nicht nur ums Gewinnen geht, sondern auch um den Respekt anderen gegenüber.

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Sammy MinkoffSich richtig darzustellen, ist wichtig - besonders im Vorstellungs-gespräch, findet Maria.
planet-beruf.de: Wie bist du zum Skifahren gekommen?
Maria Höfl-Riesch: Mit drei Jahren durfte ich schon allein einen Berg hinuntersausen. Ab da wollte ich am liebsten jeden Tag fahren. Erst übte ich regelmäßig in einer Skischule, dann in einem Skiklub. Mit 14 Jahren hatte ich mein erstes internationales Rennen, mit 15 Jahren ging's zu den Juniorenweltmeisterschaften, mit 16 Jahren war ich Profi.
planet-beruf.de: Was braucht man, um in der Weltspitze mithalten zu können?
Maria Höfl-Riesch: Talent ist die Basis. Ohne das geht nichts. Bei mir kam noch etwas hinzu: Ich konnte vom Skifahren gar nicht genug kriegen, und als ich die ersten Rennen fuhr, wollte ich natürlich die Beste sein, die Schnellste. Ganz wichtig sind auch Disziplin, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu motivieren, nach einem Sieg genauso wie nach einem verpatzten Rennen.

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Sammy MinkoffDisziplin, Durchhaltevermögen und Motivationsfähigkeit - damit hat Maria große Erfolge erzielt.

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Sammy MinkoffFür ihre Rennen muss Maria viel und hart trainieren.
planet-beruf.de: Wie viel trainierst du?
Maria Höfl-Riesch: Mein Training für eine neue Saison beginnt am 1. Mai und geht bis Ende Oktober, wenn der Weltcup beginnt. In dieser Zeit trainiere ich sechs bis sieben Stunden täglich, auch an den Wochenenden. Immer unterschiedliche Sachen: Kraft, Ausdauer und das Skifahren selbst. Der Weltcup geht dann bis Ende März. Vor jedem Rennen wird natürlich auch trainiert. Danach habe ich ein paar Wochen Pause, in denen ich zwar nicht Ski fahre, mich aber trotzdem fit halte.
planet-beruf.de: Früher wurden Ski aus Holz hergestellt. Aus welchen Materialien bestehen sie heute?
Maria Höfl-Riesch: Das ist mittlerweile eine Wissenschaft für sich. Jeder Ski besteht aus mehreren Schichten - Kunststoff , Metall, Karbon oder auch Glasfaser -, die miteinander verklebt bzw. verschweißt sind. Mit diesen Skiern fahre ich in der Abfahrt eine Spitzengeschwindigkeit von circa 135 km/h.

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Sammy MinkoffGemütliche Kaminabende verbringt Maria selten. Elf Monate im Jahr trainiert sie für ihren Sport.
planet-beruf.de: Wie können sich Jugendliche beim Vorstellungsgespräch gut präsentieren?
Maria Höfl-Riesch: Sie sollten sich vorher über die Firma und ihre Gesprächspartner informieren. Dann ist es wichtig, sich nicht zu verstellen. Ein junger Mensch muss noch nicht alles wissen oder alles können. Aber eine gewisse Persönlichkeit sollte er schon haben und auch rüberbringen. Ich glaube, wer einen Job von ganzem Herzen will, Begeisterung und Leidenschaft hat und den Willen zeigt, wirklich mit anzupacken, hat gute Chancen.
planet-beruf.de: Wie gehst du mit Niederlagen um?
Maria Höfl-Riesch: Niederlagen gehören zum Leben - bei jedem. Entscheidend ist, wie sie zustande kommen und was man daraus macht! Wenn man vorher sein Bestes gegeben hat, kann man auch mit einer Niederlage umgehen. Es geht - bei allem Ehrgeiz - nicht nur ums Gewinnen, sondern auch um die eigene Haltung, um Respekt anderen gegenüber und darum, dass man versucht, sich ständig weiterzuentwickeln.
planet-beruf.de: Was möchtest du nach deiner sportlichen Karriere machen?
Maria Höfl-Riesch: Durch meinen sportlichen Erfolg lerne ich viele andere Dinge kennen und entdecke dabei, was mich besonders interessiert. Mode zum Beispiel, oder auch einiges beim Fernsehen. Aber ich könnte mir auch vorstellen, später eine Aufgabe im Sport zu übernehmen.














