Türkische Unternehmer/innen bilden aus III
Aus der Türkei in die "Altdeutsche Küche"
Hasan Polat ist Inhaber des Restaurants "Altdeutsche Küche" in Hamburg. Da es in der näheren Umgebung seines Lokals schon genügend Pizzerien, Döner- und Fast Food-Anbieter gibt, hat er sich auf deutsche Gerichte spezialisiert. Passend zum Speisenangebot spricht man in seinem Betrieb ausschließlich Deutsch.

-
PrivatHasan Polat hat sich einen eigenen Gastronomiebetrieb aufgebaut.
Mit 18 Jahren zog Hasan Polat nach Deutschland. Seitdem sind 16 Jahre vergangen, in denen sich der gebürtige Türke einen eigenen Gastronomiebetrieb aufbaute. "Ich habe einen ehemaligen Schlachtereibetrieb mit Partyservice und Mittagstisch übernommen und in eine Gaststätte umgewandelt", erzählt er. "Den Partyservice gibt es heute noch." Aus ökonomischen Gründen hat er sich für die deutsche Küche entschieden. "Hier in der Gegend gibt es überall Döner, Pizza und Fast Food. Deutsche Gerichte sind dagegen selten", erläutert er.

- In seinem Restaurant bildet Hasan Polat Köchinnen und Köche sowie Restaurantfachleute aus.
Hier spricht man Deutsch
Heute beschäftigt Hasan Polat acht Angestellte. Sie stammen aus der Türkei, aus Polen, Russland und Deutschland. Trotz ihres internationalen Hintergrunds beherrschen sie die deutsche Sprache. "Es ist mir wichtig, dass sie die Gäste auf Deutsch bedienen und untereinander Deutsch sprechen können", meint der Restaurantinhaber.
Seit diesem Jahr bildet er auch Köchinnen und Köche sowie Restaurantfachleute aus.
"Von neuen Bewerberinnen und Bewerbern verlange ich Erfahrungen in der Gastronomie", sagt Hasan Polat. Von Vorteil sei es, wenn die neuen Auszubildenden deutsche Gerichte kennen und mögen würden. "Natürlich sollten sie auch Lust haben, in der Gastronomie zu arbeiten und den jeweiligen Beruf lernen wollen", fügt er hinzu.














