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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Umweltschutz in der Ausbildung

Arbeiten in Einklang mit der Natur

Max lernt Gebäudereiniger bei Piepenbrock in Berlin, Samuel wird Papiertechnologe in der Papierfabrik August Koehler AG in Oberkirch. In den Ausbildungsbetrieben der beiden wird sehr auf die Umwelt geachtet. Max und Samuel tragen auch als Auszubildende ihren Anteil dazu bei.

Max reinigt einen Boden mit einer Maschine.
Piepenbrock Dienstleistungen GmbH & Co. KG
Als Gebäudereiniger verwendet Max umweltfreundliche Reinigungsmittel.

Max setzt umweltverträgliche Chemikalien ein

Fenster putzen, Böden säubern und Außenfassaden auf Hochglanz bringen - das sind die Aufgaben, die Max als angehender Gebäudereiniger täglich erfüllt. Sein Ausbildungsbetrieb sorgt dafür, dass er dabei umweltfreundlich zu Werke gehen kann. "Wir setzen Reinigungsmittel ein, die naturverträglich und abbaubar sind", erzählt Max. Diese werden extra in einer Tochterfirma von Piepenbrock hergestellt.

"Außerdem trennen wir unsere Abfälle möglichst genau", sagt der 23-Jährige. "Plastik, Technik- und Biomüll werden in verschiedenen Tonnen gesammelt und wieder aufbereitet. Daher liegt die Recyclingquote im Betrieb bei 92 %." Besonders hervorzuheben: die Säcke, in die der Müll gelangt, sind aus Baumwolle. "Säcke aus Plastik verrotten nicht. Unsere Baumwollsäcke sind sogar wiederverwertbar", sagt Max.

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Samuel steht in einem Labor.
Papierfabrik August Koehler AG
Samuel wird auch geschult, wie er als Papiertechnologe Rohstoffe sparen kann.

Samuel geht sparsam mit Rohstoffen um

Auch bei Samuel spielt der Umweltschutz in der Ausbildung eine große Rolle. Der 21-Jährige wird Papiertechnologe. Er arbeitet damit in einer Branche, in der viele Rohstoffe verbraucht werden. "Pro Kilogramm Papier, das wir herstellen, brauchen wir vier Liter Wasser und zwei Kilogramm Holz", sagt er.

Um diese Ressourcen zu schonen, verwendet der Betrieb nur Holz aus nachhaltigem Anbau. "Für jeden Baum, der abgeholzt wird, wird ein neuer gepflanzt. So geht der Natur nichts verloren", beschreibt Samuel das Konzept. Wasser wird innerhalb des Betriebes selbst gereinigt und wieder aufbereitet. So wird der Verbrauch möglichst gering gehalten.

Umweltschutz für die Zukunft

Natürlich werden Max und Samuel geschult, wie sie die Umweltkonzepte ihrer Firmen umsetzen. "Wir lernen z.B., wie wir als Auszubildende bei der täglichen Arbeit Wasser und Rohstoffe sparen können", sagt Samuel. Max wird angeleitet, wie er den Müll richtig trennt oder Chemikalien umweltbewusst entsorgt.

Beide finden das Engagement ihrer Ausbildungsbetriebe für die Umwelt wichtig. "Als Unternehmen hat man große Verantwortung für die Folgen, die man anrichtet", sagt Max. "Eine gesunde Umwelt ist der Grundstein für unsere Zukunft."

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Stand: 27.04.2011
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