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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Weiterbildung im MINT-Beruf

Annikas Gespür für Farben

Im Sommer 2010 hat Annika ihre Ausbildung als Lacklaborantin erfolgreich beendet. Kaum ein Jahr später ist sie selbst Ausbilderin geworden. Seitdem bringt die 24-Jährige anderen Jugendlichen die Grundlagen ihres Berufs bei.

Porträt von Annika
BYK-Chemie GmbH
Annika ist inzwischen Ausbilderin in ihrem Beruf.

Insgesamt zehn angehende Lacklaborantinnen und -laboranten betreut Annika zurzeit als Ausbilderin bei der BYK-Chemie GmbH in Wesel. "Ich organisiere die Ausbildung bei uns im Betrieb. Ich regle dazu unter anderem, in welchen Abteilungen die Azubis mitarbeiten", erklärt Annika. "Außerdem unterrichte ich die Azubis in unserem Ausbildungslabor." Dabei lernen sie, wie man Farben und Lacke entwickelt und deren Qualität im Labor prüft.

Die gleiche Ausbildung hat Annika selbst vor etwa eineinhalb Jahren in dem Betrieb abgeschlossen. Anschließend arbeitete sie ein halbes Jahr lang in der Anwendungstechnik, wo sie u.a. neue Maler- und Bautenlacke mitentwickelte.

Von der Auszubildenden zur Ausbilderin

"Mein jetziger Chef hat mich gefragt, ob ich nicht selbst ausbilden wolle", erzählt Annika. Schon während der Ausbildung hatte sie gemerkt, dass es ihr Spaß macht, mit Menschen zu arbeiten und ihnen etwas beizubringen. Daher sagte sie zu. Kurz darauf besuchte sie schon Vorbereitungslehrgänge. Darin erlernte sie die rechtlichen Grundlagen der Ausbildung und trainierte persönliche und fachliche Fähigkeiten. Dann legte sie die Ausbilder-Eignungsprüfung bei der Industrie- und Handelskammer ab.

Eine Auszubildende untersucht eine Laborprobe.
Ausbilderinnen und Ausbilder regeln, in welchen Abteilungen die Azubis mitarbeiten, …
Ein Ausbilder berät eine Auszubildende im Labor.
… sie betreuen die Azubis im Labor …
Ein Ausbildungsnachweis wird ausgefüllt.
… und sie prüfen den Ausbildungsnachweis.

MINT passt zu Mädchen

Annika würde sich für die Ausbildung zur Lacklaborantin jederzeit wieder entscheiden. "Frauen können diese Berufe genauso gut ausüben wie Männer", findet sie. "In meinem Beruf haben Frauen sogar einen Vorteil. Man sagt, dass sie Farben intensiver unterscheiden können. Sie entwickeln oft ein besseres Gespür für Lacke und Farben."

Auch die guten Karrierechancen spielten für Annika bei der Berufswahl eine Rolle: "Nach der Ausbildung kann man etwa eine Weiterbildung zum/zur Techniker/in machen, man kann - wenn die Voraussetzungen stimmen - studieren oder sich im Unternehmen weiterentwickeln", weiß Annika. Den ersten Schritt auf der Karriereleiter hat sie als Ausbilderin bereits gemacht.

Weiterbildung in MINT-Berufen

In vielen MINT-Berufen hast du gute Chancen, eine Beschäftigung zu finden und in deinem Beruf Karriere zu machen. Mit Weiterbildungen erschließt du dir neue Aufgabenbereiche und verdienst mehr. Für die Weiterbildung kannst du finanzielle Unterstützung, z.B. das sogenannte Meister-BAföG, beantragen.

 

Auch ein Studium steht dir nach einer abgeschlossenen Ausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung offen - dafür brauchst du nicht unbedingt die Hochschulreife! Die genauen Voraussetzungen kannst du an der Universität oder Fachhochschule erfragen.

 

Welche Möglichkeiten du hast, beruflich aufzusteigen, kannst du nachlesen auf www.berufenet.arbeitsagentur.de » Beruf eingeben » Tätigkeit » Weiterbildung.

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Stand: 01.02.2012
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Annikas Gespür für Farben

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