Wege zum Berufsabschluss

Deine Ausbildungsmöglichkeiten im Überblick

Einen Beruf kannst du auf zwei Wegen lernen: Entweder in Betrieb und Berufsschule oder an einer Berufsfachschule. Hier bekommst du den Überblick.

Eine junge Frau schreibt mit Kreide etwas an eine Tafel.
Tim Fertig
Die schulische Ausbildung machst du an einer Berufsfachschule.

Duale Ausbildung (in Betrieb und Berufsschule)

Ein Koch rührt in einem Topf.
Annette Kradisch
Koch/Köchin ist eine duale Ausbildung.

Bei einer dualen Ausbildung lernst du an zwei verschiedenen Orten: Zum einen arbeitest du in deinem Ausbildungsbetrieb. Dort übst du praktische Tätigkeiten. Und du erfährst, wie die Arbeit in deinem zukünftigen Beruf abläuft. Zum anderen gehst du regelmäßig in die Berufsschule, z.B. einmal die Woche oder mehrere Wochen am Stück. In der Berufsschule lernst du Fachwissen über deinen Beruf. Außerdem verbesserst du deine Allgemeinbildung. Du kannst zwischen rund 350 anerkannten dualen Ausbildungsberufen in Deutschland wählen, z.B. Koch/Köchin, Gärtner/Gärtnerin oder Maurer/Maurerin. Eine duale Ausbildung dauert 2 bis 3,5 Jahre. Du bekommst in dieser Zeit Geld. Das ist die sogenannte Ausbildungsvergütung.

Schulische Ausbildung (an einer Berufsfachschule)

Bestimmte Berufe kann man an einer Berufsfachschule lernen. Dort hast du Schulunterricht. Daneben machst du betriebliche Praktika. Die schulischen Ausbildungen dauern zwischen 1 und 3 Jahre. Meistens bekommt man kein Geld dafür. Manchmal muss man auch Schulgeld zahlen. Schulische Ausbildungsberufe sind z.B.: Altenpflegehelfer/in oder Sozialassistent/in.

Ausbildung für Menschen mit Behinderungen

  • Als Jugendliche/r mit Behinderungen stehen dir grundsätzlich alle anerkannten Ausbildungsberufe offen.
  • Wenn dir Teile der Ausbildung wegen deiner Behinderung schwerer fallen oder du sie gar nicht machen kannst, kann deine Ausbildung speziell für dich gestaltet werden. Dein/e Berufsberater/in gibt dir dazu gern Auskunft.
  • Es gibt auch besonders geregelte Ausbildungen, die du machen kannst. Bei ihnen ist der Unterricht in der Berufsschule einfacher. Ein Beispiel ist die Ausbildung zum/zur Fachpraktiker/in für Gebäudereiniger.

Voraussetzungen für eine besonders geregelte Ausbildung

Grundlage ist eine Eignungsuntersuchung der Agentur für Arbeit. Dabei werden Art und Schwere der Behinderung festgestellt. Dazu kann man sich an die Berufsberater/innen der Agentur für Arbeit wenden.

Deine Ausbildung machst du in einem Betrieb oder in speziellen Einrichtungen, je nach Art oder Schwere deiner Behinderung. Solche Einrichtungen sind z.B. Bildungsträger oder Berufsbildungswerke (BBW).

Schau dich schlau

Videos und Infos über Ausbildungsberufe für Menschen mit Behinderungen gibt es in den Themenfilmen Chancen mit Behinderung auf BERUFE.TV sowie in der Rubrik Berufe von A–Z » Beruf auswählen » Übersicht der Ausbildungsberufe für Menschen mit Behinderung.

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Stand: 26.07.2017
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Übersicht der Ausbildungsberufe für Menschen mit Behinderung

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