Interview: "Mein Wunschberuf - da zieh ich hin!"

Ausziehen für die Ausbildung

Die 20-jährige Peggy ist gelernte Holzspielzeugmacherin bei der Firma Wendt und Kühn. Für die Ausbildung musste sie von zu Hause ausziehen. Im Interview erfährst du, was sie anderen Jugendlichen empfiehlt, die auch diesen Schritt gehen.

Ein Holzstück an der Maschine zusägen
Ein/e Holzspielzeugmacher/in lernt zunächst technische Zeichnungen zu erstellen. Aus diesem Entwurf werden dann die Holzgegenstände hergestellt.

planet-beruf.de: Warum hast du dich für den Beruf Holzspielzeugmacher/in entschieden?

Peggy: Berufe mit Holz haben mich schon während der Schulzeit interessiert. Aus diesem Grund habe ich nach meinem Abschluss eine Ausbildung in diesem Bereich gesucht und habe währen eines Schnuppertages des Beruf Holzspielzeugmacher/in kennengelernt. Die Aufgaben haben mir gut gefallen und ich habe mich für einen Ausbildungsplatz beworben.

planet-beruf.de: Welche Tätigkeiten übernimmst du während der Ausbildung?

Peggy: Das Spannende an der Ausbildung ist, dass wir alle Bereiche des Berufes kennenlernen, die zum Bau eines Holzspielzeugs benötigt werden - vom Schnitzen über das Spanbaumstechen bis hin zum Drechseln und Bemalen. Vor dem Herstellen eines Holzstücks steht aber der Entwurf: Wir lernen daher auch, wie man eine technische Zeichnung anfertigt.

planet-beruf.de: Fiel es dir schwer für deine Ausbildung von zu Hause auszuziehen?

Die Holzspielzeugmacherin Peggy
Peggy musste für ihre Ausbildung zur Holzspielzeugmacherin von zu Hause ausziehen, da die Entfernung zu groß war.

Peggy: Die Entfernung von meinem Elternhaus zu der Berufsschule war zu groß, um zu pendeln. Da ich das schon vor Beginn meiner Ausbildung wusste, fiel mir die Entscheidung nicht sehr schwer. Aber ich war froh, die Unterstützung meiner Familie und Freunde zu haben.
Der Auszug aus meinem Elternhaus hat aber auch den Vorteil, dass ich selbständiger geworden bin und auch viel Neues erlebe. Bis jetzt gefällt mir das sehr gut.

planet-beruf.de: Wie hast du dich auf deinen Auszug vorbereitet?

Peggy: Ich habe mich vorab darüber informiert, in welcher Gegend meine Wohnung ist, welche Geschäfte in der Nähe sind und wie die Anbindung zu meiner Berufsschule und meinem Betrieb ist. Vor allem wenn man kein Auto zur Verfügung hat, ist es wichtig die Verkehrsanbindung gut zu kennen, um sich in der Umgebung zurechtzufinden.

planet-beruf.de: Wie geht es für dich nach deiner Ausbildung weiter?

Peggy: Ich mache im August meinen Abschluss und arbeite dann weiterhin bei der Firma Wendt & Kühn. Ich spezialisiere mich als Holzspielzeugmacherin auf das Leimen der Holzengel.

In Vergessenheit geraten? Diese Berufe sind heute kaum mehr bekannt!

Bericht: Ausbildungen mit Tradition

Job inside: Uhrmacher/in

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Stand: 29.07.2016
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