Statements: Mein Deutschland

"In Deutsch wird die Verständigung immer besser!"

Mahmoud und Zuheir aus Syrien haben es geschafft. Dank Dekan André Hermany und Mitarbeitern der Pfarrei St. Otto in Cadolzburg sind sie gut in Deutschland angekommen. Die Brüder erzählen, wie sie sich fühlen, was sie mögen und welche Pläne sie haben.

Porträt von zwei jungen Geflüchteten aus Syrien
Mahmoud und Zuheir aus Syrien freuen sich über die große Hilfsbereitschaft in Deutschland. Sie haben schon sehr gut Deutsch gelernt.

Mahmoud aus Damaskus will noch besser Deutsch lernen:

Porträt von einem jungen Mann aus Syrien
Meinungsfreiheit und Demokratie schätzt Mahmoud sehr.

"Seit einem Jahr und zwei Monaten lebe ich in Deutschland. Ich besuche einen Integrationskurs und werde in zwei Monaten Deutsch B1 abschließen. Am Anfang fühlte ich mich komisch. In den ersten Monaten konnte ich nicht verstehen, was die Leute sagen. Vielleicht reden sie etwas über mich? Mit einigen konnte ich ein bisschen Englisch sprechen. Dann habe ich Schritt für Schritt Deutsch gelernt. Da wurde vieles einfacher. Ich reise gerne. Vor sechs Monaten habe ich in Berlin meinen jüngeren Bruder Magid besucht. In einer Straße dort, sie heißt Sonnenallee, gibt es viele arabische Geschäfte, Essen und Trinken - wie in Syrien! Das war sehr schön! Auch der Bundestag und das Brandenburger Tor haben mir gut gefallen. In Oberstdorf bin ich zum ersten Mal mit einer Bergbahn auf die Allgäuer Berge gefahren.

Mir gefällt, dass man sich frei bewegen kann, dass man sagen kann, was man will. Deutschland ist ein demokratisches Land, in dem ich gerne lebe. In Syrien habe ich drei Jahre Jura studiert. Ich konnte es nicht abschließen. Hier will ich weiter Deutsch lernen. Dann kann ich zur Uni gehen und vielleicht Ökonomie studieren."

Zuheir aus Damaskus möchte eine Ausbildung machen:

Porträt von einem jungen Mann aus Syrien
Zuheir sucht einen Ausbildungsplatz als Sport- und Fitnesskaufmann.

"An Deutschland gefällt mir besonders gut die Ordnung. Die Gesetze. Es ist alles geregelt! Es war natürlich alles neu. Mir ist aufgefallen, dass die Leute in Deutschland alle sehr nett und hilfsbereit sind. Sie wollen uns immer helfen. Ich lebe seit zwei Jahren und fünf Monaten hier. Mein B2-Kurs ist sehr toll. Ich lerne viel. Meine Lehrerin ist sehr gut und sehr engagiert. Wir sind wie eine Familie in der Klasse. Ab und zu machen wir Ausflüge. Nach Prag. Die Stadt hat viele Brücken, interessante Kirchen. Es ist sehr schön, romantisch. Mit Herrn Hermany habe ich auf einer Gemeindefahrt Trier besucht. Dort gibt es viele Bauten von Römern. Das hat mich an Syrien erinnert.

Nach dem Sprachkurs möchte ich gerne eine Ausbildung machen. Als Sport- und Fitnesskaufmann. Ich habe mich letztes Jahr in einem Fitnessstudio beworben. Aber ich habe leider keinen Platz bekommen. Ich möchte es dieses Jahr wieder versuchen. Es wird noch etwas dauern, bis ich arbeiten kann. Aber ich fühle mich wohl hier. Herr Hermany, die Pfarreimitarbeiterin Maria und ihr Sohn Jürgen unterstützen uns immer! Jetzt werden wir gemeinsam unseren Eltern beim Umzug helfen. Wir freuen uns, dass auch sie gut in Deutschland angekommen sind!"

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Stand: 22.12.2016
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