Querbeet im sozialen Bereich 2018

Querbeet im sozialen Bereich

"Ich möchte was mit Menschen machen" antworten Jugendliche häufig, wenn sie gefragt werden, warum sie sich für einen Beruf im sozialen Bereich interessieren. Technik in Form von Apps, Robotern und Drohnen gewinnt aber auch hier an Bedeutung.

Ein Altenpfleger spielt ein Brettspiel mit einer älteren Dame.

Hilfreiche Apps bei Sprachschwierigkeiten

Autistinnen und Autisten fällt es oft schwer, sich mitzuteilen. Deswegen wurden unter anderem Apps wie "LetMeTalk" entwickelt. Mit zusammengestellten Bildern und Satzteilen können die Nutzer/innen das Smartphone "reden" lassen. So fällt es leichter, beispielsweise Schmerzen oder Hungergefühl mitzuteilen.

Kennst du schon …

… die "Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Junge Pflege" Die BAG gehört zum Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) und setzt sich speziell für die Bedürfnisse und Ideen junger Pflegender ein. Als Auszubildende/r in der Alten-, Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege kannst du aktiv mitwirken. Über die Website www.junge-pflege.de bleibst du in diesem Berufsfeld immer auf dem aktuellen Stand.

Spielt das Geschlecht eine Rolle?

Ein Kleinkind spielt im Sandkasten.
Ivy Rauner
Männliche Erzieher sind genauso einfühlsam wie ihre weiblichen Kolleginnen - zeigt eine Studie.

In einer Studie ging man der Frage nach, ob sich das Verhalten von männlichen und weiblichen Kita-Fachkräften unterscheidet. Sind Frauen einfühlsamer als Männer? Die Studie ergab, dass es keinen Unterschied macht, welches Geschlecht man hat. Es stellten sich lediglich Tendenzen heraus, dass mit Mädchen eher persönlich und mit Jungs eher sachlich gesprochen wird. Dieses Verhalten zeigten aber weibliche und männliche Fachkräfte gleichermaßen.

In 36 Stunden um die Welt

Einmal im Jahr kann man durch seine Abenteuerlust Spenden sammeln. Aktuell geht es in München, Berlin oder Barcelona los. 36 Stunden hat man Zeit, so weit wie möglich zu kommen, ohne Geld dafür auszugeben. Pro zurückgelegten Kilometer spendet das jeweilige Sponsorenteam einen bestimmten Betrag. Die Spendenaktion ist nach der gleichnamigen Organisation "BreakOut" benannt. 2017 wurden fast 100.000 Euro für Schüler/innen in Tansania gesammelt.

Blindenhunde und Lesehunde

Blindenhunde helfen Menschen, die nicht sehen können, durch den Alltag. Und Lesehunde helfen tatsächlich beim Lesenlernen! Sie nehmen natürlich keine Bücher in die Pfoten, aber sie werden beim "hundegestützten Lesetraining" für Kinder eingesetzt. Der Kontakt mit dem Tier reduziert Angst oder Stress und sorgt außerdem für gute Laune. Die positive Energie der Hunde kann sich auf das Lesen übertragen.

Drohnen als Lebensretter

Grafik einer Drohne mit einem Paket.

Drohnen werden vielfältig eingesetzt: beispielsweise für Videoaufnahmen aus der Luft und zum Ausliefern von Paketen. Jetzt könnten sie bald auch Leben retten. Eine US-amerikanische Firma arbeitet an einem System, das Menschen unterstützt, die bei einem Herzinfarkt Erste Hilfe leisten. Die Roboter liefern Defibrillatoren für die Wiederbelebung schneller zum Unfallort als der Krankenwagen. In Afrika transportieren die flinken Flieger bereits Blutproben zu Laboren.

Soziale Arbeitswelt 4.0

Immer mehr Arbeitsschritte werden von Robotern übernommen. Das soll es auch bald für den sozialen Bereich geben. So werden Computertechniken entwickelt, die das soziale und emotionale Wachstum von Kindern fördern sollen. Es gibt beispielsweise Sozialroboter, mit denen man Tic-Tac-Toe spielen kann. Auch in der Pflege und Rehabilitation sollen künftig mehr Computer eingesetzt werden. Roboterarme unterstützen jetzt schon mancherorts beim Heben oder Greifen.

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Stand: 31.01.2018
Berufe Entdecker
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