Querbeet in planet 02/2019

Wissenswertes rund um Naturwissenschaften

 

 

Ein Bild eines naechtlichen Sternenhimmels.
wahrscheinlicht
Die Astronomie als Teilbereich der Naturwissenschaft untersucht u.a. die Eigenschaften von Sternen und anderen Himmelskörpern.

Naturwissenschaft – Darum geht’s

Die Naturwissenschaften untersuchen die belebte und unbelebte Natur, also alle Lebewesen sowie z.B. Planeten, Wasser oder Gestein. Durch Beobachten, Messen und Analysieren der Natur versuchen Wissenschaftler/innen, Regelmäßigkeiten zu erkennen und daraus Naturges etze abzuleiten. Die wichtigsten Teilgebiete der Natur wissenschaften sind Astronomie, Biologie, Chemie und Physik .

Anfänge der Naturwissenschaft

Schon seit jeher beschäftigen sich Menschen mit ihrer Umwelt. Noch in der Antike erklärten sie sich Erscheinungen wie Blitz und Donner als Zorn der Götter. Schon griechische Philosophen wie Platon und Aristoteles (ca. 350 v. Chr.) waren davon überzeugt, dass das gesamte Universum von allgemeingültigen Gesetzen bestimmt ist. Doch nicht alle Annahmen aus dieser Zeit waren richtig. Über ein Jahrtausend später führte Galileo Galilei (1564-1642) die wissenschaftliche Arbeitsweise mit Experimenten und Messungen im Labor ein, die bis heute besteht.

Kluge Köpfe

Charles Darwin
… zeigte mit der Evolutionstheorie, wie Tier- und Pflanzenarten entstanden sind.
Marie Curie
… er forschte die radioaktive Strahlung.
Albert Einstein
… entwickelte die weltberühmte Relativitätstheorie, ein Meilenstein für die Physik.
Stephen Hawking
… verdanken wir das Wissen über die Entstehung unseres Universums.
Christiane Nüsslein-Volhard
... entdeckte Gene, die die Entwicklung von Mensch und Tier steuern.
Donna Strickland
... schuf die Grundlage für die Entwicklung vielfältiger Laserwerkzeuge.

Kleine Versuche für den Alltag

Die Grafik zeigt die Versuchsanweisung.

Wasser verdunstet. Immer. 

Wasser verdampft, wenn man es zum Kochen bringt. Das siehst du durch den aufsteigenden Wasserdampf. Dass Wasser auch ohne Hitze ständig verdunstet, kannst du mit einem Experiment leicht sichtbar machen. Fülle dazu ein Glas mit Wasser und zeichne mit einem wasserlöslichen Stift den Wasserstand am Glas an. Nach ein paar Tagen wirst du sehen, dass der Wasserstand immer weiter sinkt. Wir machen uns diesen Effekt zum Beispiel beim Trocknen der Wäsche auf der Wäscheleine zunutze.

Schatten durch die Sonne

Sucht euch einen langen, hohen Gegenstand und stellt ihn an einem schönen Tag in die pralle Sonne. Nehmt euch ein Stück Kreide und markiert den Schatten auf dem Boden. Wartet eine Stunde und kommt dann wieder. Der Schatten ist gewandert und seine Länge hat sich verändert. Markiert auch die neue Position mit der Kreide und wiederholt diesen Vorgang mehrere Male. Das Wandern des Schattens lässt sich durch die Rotation der Erde erklären. Für eine vollständige Drehung braucht sie 24 Stunden, also genau einen Tag. Da die Sonne mit tags steiler am Himmel steht als am Morgen oder am Abend, ist der Schatten kürzer. Wenn ihr an jeder Position die jeweilige Uhrzeit mit
aufzeichnet, könnt ihr euch so ganz leicht eure eigene Sonnenuhr bauen.

Kurioses aus der Welt der Tiere

Pilze sind näher mit Tieren verwandt als mit Pflanzen.

Nilpferde können nicht gut schwimmen. Sie lassen sich treiben oder stehen im Wasser.

Riesenkalmare (Tintenfische) haben die größten Augen aller Lebewesen. Ein Auge ist so groß wie ein menschlicher Kopf.

Von ganz klein bis ganz groß

Die Dimensionen der Naturwissenschaft reichen von mikroskopisch klein bis riesig groß. Physiker/innen jagen immer noch kleineren Teilchen nach, um die Zusammensetzung unserer Welt zu verstehen. Die Astronomie dagegen untersucht das ganze Universum und ist auf der Suche nach den entferntesten Galaxien.

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Stand: 08.05.2019
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